Südstadt / HAWK

DLR – Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

In der Bunsenstraße erleben Sie modernste Forschung an bedeutenden Orten. Wussten Sie, dass Göttingen auch als die Wiege der modernen Aerodynamik gilt? Hier wurde 1907 die weltweit erste staatliche Luftfahrtforschungseinrichtung gegründet. Heute arbeiten im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen über 480 Fachleute an den Flugzeugen, Raumschiffen und Hochgeschwindigkeitszügen der Zukunft. In der Nacht des Wissens können Sie im DLR einen Nachbau des Lilienthal-Gleiters besichtigen, des ersten Serienflugzeugs der Welt. Zudem erfahren Sie viel Wissenswertes über die Grundlagen des Flugzeugbaus und können Experimente aus der Luft- und Raumfahrt praktisch erproben. Von dort geht es mit dem Bus weiter in Richtung HAWK auf den Zietenterrassen , wo es um Plasmatechnologie und gezähmte Blitze geht, um die Rolle der Physik in Hollywood-Blockbustern und um die Frage, wie Musik in einen Chip kommt oder was zu tun ist, wenn Schwingungen stören.

Hier der Lageplan als PDF-Datei.

Eine kurze Liste der Veranstaltungsorte in diesem Areal
(verlinkt zu ihrem nachfolgenden Veranstaltungsprogramm):

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Bunsenstraße 10
Lichtpfad durch die Wiege der Luftfahrtforschung
17-24 Uhr
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt Göttingen gilt weltweit als Wiege der modernen Aerodynamik. Hier wurde 1907 die erste staatliche Luftfahrtforschungseinrichtung gegründet. Heute arbeiten hier mehr als 480 Fachleute an den Flugzeugen, Raumschiffen und Hochgeschwindigkeitszügen der Zukunft. In der Nacht des Wissens werden entlang eines Lichtpfades einige einzigartige Anlagen gezeigt.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Weltraum auf Erden – mitten in Göttingen
17-24 Uhr
236 Kubikmeter Weltraum mitten in Göttingen: Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt wird unter realistischen Bedingungen an Raumfahrtantrieben geforscht. Kernstück der Versuchsanlage STG-ET (Simulationsanlage für Treibstrahlen Göttingen – Elektrische Triebwerke) ist eine Vakuumkammer, in der ein Stück Weltraum auf Erden simuliert wird. Bei Temperaturen bis -268 Grad Celsius untersuchen die Forscherinnen und Forscher Ionenantriebe.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Komfortabler fliegen: Das Forschungsflugzeug Do 728
17-24 Uhr
Wohl einzigartig ist ein Großraumflugzeug inmitten einer Stadt, die keinen Flugplatz hat. Die Do 728 soll allerdings auch nicht fliegen, sondern dient der Forschung für ein besseres Klima an Bord von Flugzeugen.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Experimente aus der Luft- und Raumfahrt
17-24 Uhr • Mitmachaktionen
Warum fliegt ein Flugzeug? Wie funktioniert ein Hubschrauber? Solche und ähnliche Fragen werden vom DLR_School_Lab beantwortet, einem der ersten und erfolgreichsten Schülerlabore Deutschlands. Nicht nur Kinder können hier selbst basteln und experimentieren.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Filmprogramm aus 100 Jahren Luft- und Raumfahrtforschung in Göttingen
17-24 Uhr • Film
Historische Filmaufnahmen von Untersuchungen im Windkanal, aktuelle Forschungen und TV-Berichte über das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt: Besucherinnen und Besucher können sich im Filmprogramm rund um die Uhr bewegte Bilder aus über 100 Jahren Luft- und Raumfahrtforschung in Göttingen ansehen.
Nachbau des ersten Serienflugzeuges der Welt: Der Lilienthal-Gleiter
17-24 Uhr
Der sogenannte Normalsegelapparat ist das erste Serienflugzeug der Welt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat zum 125-jährigen Jubiläum des ersten Menschenfluges von Otto Lilienthal dessen bekanntestes Fluggerät historisch korrekt im Maßstab 1:1 nachbauen lassen und erstmals in einem Windkanal untersucht. Weltweit sorgten die Erkenntnisse für Aufsehen. Erstmals wird der Gleiter in Göttingen ausgestellt.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Prüfstand für Turbinen
17-24 Uhr
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt verfügt über einen der weltweit leistungsstärksten Prüfstände für Flugzeug- und Kraftwerkturbinen. Die Next Generation Turbine (NG-Turb) ist in der Lage, Turbinen moderner Flugzeuge vom Geschäftsflieger bis zum A380-Großflugzeug zu untersuchen. Ziel ist die Entwicklung umweltfreundlicher und kostengünstiger Triebwerke. Die neue Anlage wird erstmals der breiten Öffentlichkeit präsentiert.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst
Von-Ossietzky-Straße 99 und 100
Laserschwert und Plasmablitz
18-18.30 / 21-21.30 Uhr • C_E05 • Vortrag
Welche Kräfte haben Laserstrahlen und physikalisches Plasma, aus dem Gewitterblitze bestehen, in der Wirklichkeit? In einem unterhaltsamen Vortrag begeben wir uns auf die Spuren der Laserschwerter und der großen Kräfte winziger Blitze. Neueste Technologien und aktuelle Forschung werden praxisnah vorgestellt. Natürlich sind auch die jungen Forscherinnen und Forscher herzlich willkommen!
Prof. Dr. Wolfgang Viöl
Die Physik in Hollywood: Science und Fiction in Blockbustern
19-19.30 / 22-22.30 Uhr • C_E05 • Vortrag
Explosionen im Weltall, ein Laser als Schneidwerkzeug oder fliegende Tiere. Natürlich spielt die Physik in jedem Film eine Rolle, aber wie weit dehnen die Geschichten die Wirklichkeit aus? Dieser Vortrag zeigt auf unterhaltsame Art und Weise anhand von Filmausschnitten, wie die Physik in Hollywood-Blockbustern eingesetzt wird und was davon Science oder doch nur Fiction ist.
Prof. Dr. Stephan Wieneke
Sampling: Wie kommt das Klavier in den Chip?
19-19.30 Uhr • B_E01/E02 • Vortrag
Musikerinnen und Musiker, insbesondere Spielerinnen und Spieler von Tasteninstrumenten, träumen schon immer davon, alle nur denkbaren Instrumentenklänge in einem Tasteninstrument in möglichst hoher Qualität versammelt zu haben. Digitale Technik bringt dieses Ziel zum Greifen nah. Der Vortrag führt durch die Grundzüge des digitalen Samplings von natürlichen Musikinstrumenten bis hin zu Klangbeispielen von digitalen Workstations.
Prof. Dr. Thomas Hirschberg
Was tun, wenn Schwingungen stören?
20-20.30 Uhr • C_E05 • Experiment/Vorführung • Vortrag
Brücken, Gebäude, Flugzeuge: Alles schwingt. Zumeist sind diese Schwingungen unerwünscht und beeinträchtigen die Funktion. Ein hochauflösendes Mikroskop wird genauso durch Schwingungen gestört, wie eine hochgenaue Bearbeitungsmaschine. Was tun, wenn Schwingungen stören? Wie lassen sich Schwingungen simulieren, messen und reduzieren? Es werden im Vortrag mit Experimenten dazu Antworten gegeben.
Prof. Dr. Karl-Josef Schalz
Strömung und Simulation
20-20.30 Uhr • B_E01/E02 • Vortrag
„Panta Rhei – Alles fließt“, sagten schon die Griechen. Leonardo da Vinci skizzierte Strömungen von Hand. Wir simulieren Strömungen am Computer und filmen Strömungen im Labor und zeigen so an ausgewählten Beispielen, was Ihnen im Lehrgebiet Fluidtechnik an der HAWK vermittelt wird.
Prof. Dr. Peter Reinke
Batteriespeicher in Fahrzeugen und ihre Eigenschaften bei Verkehrsunfällen
21-21.30 Uhr • B_E01/E02 • Vortrag
Alternative Antriebe verlangen ein abgewandeltes taktisches Vorgehen im Falle eines verunglückten Fahrzeugs. Was sind die Gefahren und wie kann ich der Feuerwehr ihre Arbeit erleichtern, was muss ich wissen?
Daniel Freier
Messtechnik zum Mitmachen
18-22 Uhr • GÖ-B_E08 • Experiment/Vorführung • Mitmachaktionen
In Göttingen gibt es viele Unternehmen, die Messtechnik herstellen. Heute zeigen wir, wofür Messtechnik gebraucht wird: Wie man steht ohne umzufallen und wie man den Übergang vom Stehen zum Gehen strategisch meistert, wie Schwingungen gedämpft werden können und wie ganz kleine Dinge ganz groß werden. Außerdem gibt es Experimente mit polarisiertem Licht.
Measurement Valley e.V., Martin Pusch (Ottobock), Hans-Jürgen Oberdiek (Carl Zeiss), Sebastian Funke (Accurion)
Vorführung Nebelkanal
18-22 Uhr • C_E07 • Experiment/Vorführung
In dem Nebelkanal der HAWK können Strömungen sichtbar gemacht werden.
Marcus Schmidt
NE555 – 1972 bis heute
18-22 Uhr • C_115 • Experiment/Vorführung • Mitmachaktionen
Der NE555 der Firma Signetics lebt und lebt und lebt. Es handelt sich hierbei um den weltweit am häufigsten produzierten integrierten Schaltkreis. Ein Zeitgeber-IC. Im Jahr 2003 wurden noch mehr als 1.000.000.000 NE555 hergestellt. Signetics ist allerdings Geschichte. Die Firma ging in Philips, heute NXP, auf. Hier können Sie sich Ihre eigene kleine NE555-Schaltung selber löten (und mitnehmen).
Andre Henkel
Hi Lights – Faszination Licht
18-22 Uhr • C_E09 • Experiment/Vorführung
In unseren Physik-Laboratorien können Sie Laser, Optiktafel, Holografie und optische Geräte in Aktion sehen.
Torsten Lex, Stefan Born
Auf Fehlersuche
18-22 Uhr • GöTec • Führung
Laborbesichtigungen im Bereich Werkstoffprüfung/Werkstoffanalytik.
Prof. Dr. Gisela Ohms, Dr. Stanislawa Hausmann, Benny Schumacher
Smart Mirror
18-22 Uhr • B_E07 • Experiment/Vorführung
Ein Spiegel für die Darstellung von Informationen und Interaktion mit Nutzerinnen und Nutzern.
Prof. Dr. Bernd Stock, Christoph Brügge, Michael Schäfer
Laserbeschriften
18-22 Uhr • F_E03 • Experiment/Vorführung • Mitmachaktionen
Wie gut kennt Ihr Euch mit Lasern aus? Stellt Euer Wissen in einem kleinen Quiz rund um das Thema Laser unter Beweis. Die Gewinnerinnen und Gewinner können ihren eigenen Kugelschreiber mit einem Gravierlaser beschriften.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Fakultät Naturwissenschaften und Technik
Zellen und Plasmamedizin
18-22 Uhr • F_206 • Experiment/Vorführung
Plasma wird in der Medizin genutzt, um die Wundheilung zu beschleunigen und um zu desinfizieren. Informationen über die Plasmamedizin können Sie in unseren Biolaboren erhalten. Sie erfahren, wie ein Gerät zur Wundbehandlung aufgebaut ist und können es am eigenen Leib testen. Außerdem wird mit dem Live Cell Imaging demonstriert, wie Mikroskopie an lebenden Zellen funktioniert.
Monika Gelker
Was ist Plasma?
18-22 Uhr • F_E05 • Experiment/Vorführung
Und was macht man damit? In unseren Laboren zeigen wir, wie die „gezähmten Blitze“ funktionieren und wie man sie anwenden kann. In Experimenten können Sie die Entstehung und das Verhalten von Plasma im Vakuum verfolgen.
Stephan Brückner
Plasma technisch genutzt
18-22 Uhr • D_E02 • Experiment/Vorführung
Wie wird Plasma genutzt? Wir zeigen Ihnen Möglichkeiten, Plasma direkt in der Industrie einzusetzen. In unseren großen Hallen sind unterschiedliche Plasmaanlagen für industrielle Zwecke zu besichtigen.
Martin Bellmann
Fräsen und 3D-Drucken
18-23 Uhr (Pause von 21-21.30 Uhr) • E_E07/E12 • Experiment/Vorführung
Es können die gut ausgestatteten mechanischen Werkstätten der HAWK besichtigt werden. Dabei sind Fräsen (3D/5-Achsen) sowie 3D-Drucken in Aktion zu bewundern.
Reinhard Mollus, Niklas Buchwald