Nordcampus

Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS)

Die Fakultäten für Physik, Chemie, Geowissenschaften und Geographie sowie Forstwissenschaften und Waldökologie laden zum Besuch von Mitmachaktionen, Vorträgen, Experimentalvorführungen, Ausstellungen und Führungen ein. Erstmals dabei ist das Laser-Laboratorium Göttingen, wo Sie Photonen bei der Arbeit kennenlernen können, sowie die Abteilung Tropischer Pflanzenbau, die Sie im Gewächshaus die Tropen hautnah erleben lässt. Im Gebäude des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung bieten vier Göttinger Max-Planck-Institute Einblick in ihre Forschungsgebiete. Für das leibliche Wohl ist in der Cafeteria im Physikgebäude sowie im Bereich des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung gesorgt. Im Bereich des Nordcampus finden sich kostenlose Parkmöglichkeiten auf größeren Parkflächen. Von hier lädt der Shuttle-Bus zur nächtlichen Entdeckungstour in alle Veranstaltungsareale ein!

Hier der Lageplan als PDF-Datei.

Eine kurze Liste der Veranstaltungsorte in diesem Areal
(verlinkt zu ihrem nachfolgenden Veranstaltungsprogramm):

Abteilung Tropischer Pflanzenbau, Gewächshaus
Grisebachstraße 6
Tropen hautnah erleben
17-23 Uhr • Mitmachaktionen
Das Tropengewächshaus der Abteilung Tropischer Pflanzenbau am Department für Nutzpflanzenwissenschaften öffnet sich für Besucherinnen und Besucher, die tropisches Klima hautnah erleben können. In kurzen Führungen wird Wissenswertes über die ausgestellten tropischen Nutzpflanzen und deren Wachstumsbedingungen in den Tropen selbst vermittelt.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Abteilung Tropischer Pflanzenbau
Tropen hautnah erleben: Exotische Pflanzensamen
17-23 Uhr • Mitmachaktionen
Zusätzlich werden 20-30 Samensorten tropischer (exotischer) Pflanzen in Gläschen präsentiert. Die Besucherinnen und Besucher sollen versuchen, die Namen der dazugehörigen Pflanzen zu raten. Das Team gibt Hilfestellungen anhand von weiterem Material wie Früchten, Rinden, Ästen und Fotos. Ziel ist es, Gespräche über Herkunft, Anbaumethoden und Nutzung der ausgewählten Pflanzen anzuregen.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Abteilung Tropischer Pflanzenbau
Fakultät für Chemie
Tammannstraße 4
Aus der Natur ins Labor: Mitmach-Experimente für Kinder von 6-12 Jahren
17-21.30 • AC-Praktikumstrakt • Experiment/Vorführung • Mitmachaktionen
Chemie bestimmt unser Leben. Neugierig? Dann schau doch bei der Nacht des Wissens bei unseren Mitmach-Experimenten vorbei! In den Praktikumsräumen der Anorganischen Chemie findet ein etwa halbstündiger Experimentierparcours für Kinder von 6-12 Jahren statt, in dem z.B. Versuche zu Biobatterien, Wolkenbildung und Fluoreszenz in der Natur durchgeführt werden.
Prof. Dr. Thomas Waitz und Team
Feuerwerk der Chemie
17.30 / 21 Uhr • Hörsaal I (MN27), Hörsaalgebäude • Experiment/Vorführung
Ein „Feuerwerk der Chemie“ zündet Prof. Dr. Dietmar Stalke bei zwei Experimentalvorträgen während der Nacht des Wissens. Chemie von ihrer schönsten, aufregendesten, lautesten und buntesten Seite erwartet das Publikum.
Prof. Dr. Dietmar Stalke
Parcours der Chemie-Werkstätten
17-21 Uhr • oberes und unteres Foyer im Hörsaalgebäude • Experiment/Vorführung • Mitmachaktionen
Wer ist der/die stärkste Chemie-Besucher/in bei der Nacht des Wissens? Wer ist am „heißen Draht“ am geschicktesten? Wer lenkt gekonnt einen Laserstrahl mittels Schrittmotorsteuerung? Das alles und noch einiges mehr können Jung und Alt beim Parcours der Chemie-Werkstätten ausprobieren. Als Erinnerung kann dann noch ein Chemie-Button geprägt werden. Wissenswertes rund um die Ausbildungsberufe gibt´s auch.
Team der Chemie-Werkstätten
Geschichte der Göttinger Chemie
17-24 Uhr • Museum der Göttinger Chemie, Hörsaalgebäude • Führung • Sonstige
Erfahren Sie im Museum der Göttinger Chemie, wie chemische Forschung und Lehre in den Anfangszeiten der Georg-August-Universität in Göttingen aussahen, welche Entwicklungen es gab und welche Personen die Göttinger Chemie geprägt haben – von Friedrich Wöhler bis zu den Nobelpreisträgern Richard Zsigmondy und Otto Wallach.
Dr. Ulrich Schmitt, Dr. Günter Beer
Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie
Büsgenweg 1-3
Moderne Werkstoffe aus Holz und anderen Materialien
17-19 Uhr • Biotechnikum (hinter dem Hauptgebäude am Büsgenweg 2) • Experiment/Vorführung • Mitmachaktionen
Holzwerkstoffe sind heutzutage z. B. in Form von Möbeln allgegenwärtig. Aber wie werden sie überhaupt hergestellt? Um dieser Sache auf den Grund zu gehen, zeigen wir Ihnen, wie man Span- und Faserplatten aus Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen, wie Popcorn oder Hanf, fertigt. Wir stellen Ihnen neue Bioklebstoffe vor, die eine umweltschonende Alternative zu erdölbasierten Bindemitteln bieten.
Dr. Markus Euring, Büsgen-Institut
Von der Fährtensuche bis zum genetischen Fingerabdruck: Wildtieren auf der Spur
17-20 Uhr • Mitmachaktionen • Sonstige
Wir stellen verschiedene Methoden vor, mit denen scheue Wildtiere wie Wolf, Rothirsch oder Baummarder erfasst werden können. Hierzu zählen z.B. Kamerafallen, genetische Analysen, aber auch die Identifizierung von „Fußabdrücken“ (sogenannten Trittsiegeln). Kinder haben die Möglichkeit, sich einen Gipsabdruck von einem Wildtier-Trittsiegel anzufertigen und nach Hause mitzunehmen.
Prof. Dr. Niko Balkenhol, Laura Richter, Jörg Berger und Andere
Bodenschonender Maschineneinsatz im Wald
19-19.45 Uhr • Treffpunkt: Bushaltestelle Burkhardtweg • Experiment/Vorführung
Das Thema Bodenschäden infolge der Befahrung des Waldbodens mit großen Maschinen rückt immer wieder in den Fokus des Interesses. Die Abteilung Arbeitswissenschaft und Verfahrenstechnologie zeigt Fahrversuche mit einem 8-rädrigen Tragschlepper und präsentiert dabei selbstentwickelte messtechnische Lösungen und Verfahren, um Einflussfaktoren auf Bodenschäden zu identifizieren.
Dr. Jörg Hittenbeck, Dr. Henrik Brokmeier, Bastian Hinte, M.Sc.
Geschichte und Geschichten zur natürlichen Radioaktivität
17-18 / 18-19 Uhr • FSR 2.1, Büsgenweg 2 Kellergeschoss • Experiment/Vorführung • Film
Die Geschichte der ionisierenden Strahlung begann mit der Entdeckung von Wilhelm Conrad Röntgen 1895 und wurde später stark von Marie Curie beeinflusst. Erstaunlicherweise ist Radioaktivität nicht nur in kerntechnischen Anlagen vorhanden, sondern natürlicherweise überall in der Erdkruste. Auch die Sonne sorgt für ionisierende Strahlung. Selbst wir tragen radioaktive Stoffe in unseren Körpern. Neben Exponaten veranschaulicht dies eine Nebelkammer.
Bernd Kopka, Labor für Radioisotope
Fakultät für Physik
Friedrich-Hund-Platz 1
Carsharing - Umfrage
Foyer • Experiment/Vorführung • Mitmachaktionen
Carsharing Anbieter haben die Herausforderung, Autos dort zu positionieren, wo die Nachfrage groß ist. Kann man Nutzer motivieren, das Auto woanders als ursprünglich gewünscht zu parken, um dem nächsten Nutzer entgegenzukommen? Nehmen Sie an unserer Umfrage teil. Es gibt Kaffee und Süßes. Ihre Teilnahme ist essentiell für die Testphase mit dem Anbieter Grünes Auto.
Studierende in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Informationsmanagement
Stille Deine Neugier – mit einem Physikstudium an der Georg-August-Universität
17-18 Uhr • Foyer • Sonstige
Die Studienberatung der Fakultät Physik stellt ergänzend zu den übrigen Angeboten der Fakultät an einem Info-Stand die Studiengänge im Bereich Physik vor und berät Studieninteressierte.
Dr. Yvonne Lips, Studiendekanat der Fakultät für Physik
Delicatessen: Wie Mikroben unsere Nahrung veredeln
17.30 Uhr • Hörsaal 2 • Experiment/Vorführung • Vortrag
Die Menschen wären wohl schon verhungert, wenn Mikroben nicht unsere Nahrung haltbar machen und veredeln würden. Nicht nur Bier, Brot und Käse – auch Kakao, Kaffee und Softdrinks wie Bionade wären ohne die Kräfte der Mikroben nicht herzustellen. Wie das geschieht und was es mit berüchtigten Nahrungsmitteln wie Surströmming auf sich hat, wird in der Vorlesung auch an echten Lebensmitteln gezeigt.
Dr. Michael Hoppert, Institut für Mikrobiologie und Genetik
Die erste Sekunde – zurück zum Ursprung des Universums
18-19 Uhr • Hörsaal 3 • Vortrag
Woher kommen wir? Wie ist es Physikern möglich, das weniger als eine Sekunde alte Universum zu beschreiben? Was sind die Schwächen der Standardmodelle für Elementarteilchenphysik und Kosmologie? Wie lauten die grössten unbeantworteten Fragen der Physik? Willkommen im atemberaubenden Gebiet der Kosmoteilchenphysik, wo sich Groß und Klein, Stark und Schwach, Schwer und Leicht zu einem vereinen.
Fiona Kirk, Laura Covi, Institut für theoretische Physik
Physik-Show „Zauberhafte Physik“
19-20 / 23-24 Uhr • Hörsaal 1 • Experiment/Vorführung
„Zauberhafte Physik“ präsentiert die Physik in heiß und kalt und groß und klein. Zwischen gefrorenen Luftballons und Feuertornados finden sich Laser, Blitze, singende Stäbe, schwebende Menschen und viele andere zauberhafte Versuche. Die Physik-Show unter Leitung von Prof. Dr. Quadt ist eine Initiative von Studierenden für Studierende, Schülerinnen und Schüler und die allgemeine Öffentlichkeit.
Prof. Dr. Arnulf Quadt und Studierende, Fakultät für Physik
Ein dicker Brummer für Spezialeinsätze: Das Top-Quark am Large Hadron Collider (LHC)
20-21 Uhr • Hörsaal 4 • Vortrag
Das Top-Quark ist mit großem Abstand das schwerste bekannte Elementarteilchen. Diese Eigenschaft ist so außergewöhnlich, dass es in vielerlei Hinsicht ganz besonders und einmalig ist. Sein Studium erlaubt es, das Standardmodell der Teilchenphysik in bisher nicht gekanntem Detail präzise zu untersuchen, was einige Überraschungen hervorgebracht hat.
Dr. Boris Lemmer
Das Higgs Boson und der Large Hadron Collider am CERN
20.30-21.30 Uhr • Hörsaal 3 • Vortrag
2012 wurde ein Higgs-Boson am LHC-Beschleuniger am CERN entdeckt. Warum war diese Entdeckung so wichtig? Was trägt sie zu unserem Verständnis der Masse von Teilchen bei? Und welche zukünftigen Entdeckungen können wir in den nächsten Jahren erwarten? Diese und weitere Fragen werden in diesem Vortrag beantwortet.
Dr. Michel Janus, II. Physikalisches Institut
Die Dunkle Seite der Kosmologie
21-21.45 Uhr • Hörsaal 2 • Vortrag
Die Kosmologie stellt die großen Fragen der Physik: Wann und wie ist das Universum entstanden? Welche Form und welchen Inhalt hat es? Wie sind die Strukturen, die wir heute mit großen Teleskopen beobachten, aus der gleichförmigen, heißen Ursuppe entstanden? Die Antworten darauf werden immer genauer, aber sie werfen neue, ebenso große Fragen auf.
Prof. Dr. Jens Niemeyer, Institut für Astrophysik
magia naturalis (oder: Wie aus Magie Physik wird)
22-23 Uhr • Hörsaal 3 • Experiment/Vorführung • Vortrag
Der 45- bis 60-minütige Vortrag zeigt anhand einiger Beispiele und Experimente die Physik hinter wundersamen, mystischen Erscheinungen. Wir betrachten, wie Naturgesetze an die Stelle von Göttern, Geistern und Dämonen traten und wie dies unsere Wahrnehmung der Welt änderte.
Aike Ruhlandt, Institut für Röntgenphysik
Environmental-Transmissions-Elektronenmikroskop
stündlich ab 17 Uhr, Dauer: 60 min • Führung • Sonstige
Haben Sie schon einmal ein Atom bzw. eine Atomreihe gesehen? Wie verhalten sich bestimmte Materialien, wenn man eine Umwelt künstlich erschafft? Erleben Sie hautnah die Welt der kleinsten Teilchen und ihre Interaktion mit einer künslich geschaffenen Umwelt, besuchen Sie eines von zwei Environmental-Transmissions-Elektronenmikroskopen in ganz Europa.
Ionenbeschleuniger: Materialanalyse vom Feinsten
stündlich ab 17 Uhr, Dauer: 60 min • Beschleunigerhalle D -1, Treffpunkt: Infostand im Eingangsbereich • Experiment/Vorführung • Führung
Besichtigung der Ionenbeschleuniger des II. Physikalischen Instituts. Sie erfahren, wie ein Ionenbeschleuniger funktioniert und für welche Anwendungen in der Materialanalyse und Materialbearbeitung er eingesetzt wird. Computerchips oder Smartphones würde es ohne Ionenbeschleuniger nicht geben. Ionenbeschleuniger blicken tief ins Innere von Materialien, erkennen Kunstfälschungen und vieles mehr.
Prof. Dr. Hans Hofsäss, II. Physikalisches Institut
Physik in Göttingen: Von Lichtenberg bis zu den Vätern der Quantenphysik
stündlich ab 18 Uhr, 45 min • Physicalisches Cabinet • Experiment/Vorführung • Führung
Im Physicalischen Cabinet, der historischen Sammlung der Physik, bieten wir Führungen in Kleingruppen an, in denen wir die Geschichte der Physik in Göttingen lebendig werden lassen. Zudem wird es Vorführungen kleinerer Experimente vor der Sammlung geben und die Möglichkeit, selbst einen modernen Nachbau des berühmten Gauß-Weber-Telegraphen auszuprobieren.
Daniel Steil, Cinja Seick, Manfred Schrader, I. Physikalisches Institut
Forstliche Wald-Nachtwanderung
18-20.30 Uhr • Bus fährt vor dem Gebäude ab, Anmeldung bis 20.01.2017 an marco.mosch@hawk-hhg.de oder 0551/5032294 • Führung
Nehmen Sie teil an einer Wanderung durch den Winterwald. Während des Streifzugs genießen wir die besondere Atmosphäre und Sie erfahren Wissenswertes aus dem Wald. Das Angebot richtet sich an Personen, die gut zu Fuß sind. Wetterfeste Kleidung u. eine Taschenlampe notwendig. Da wir die Stille des Waldes genießen möchten, bitten wir darum, keine Hunde mitzubringen.
Prof. Dr. Bettina Kietz und Prof. Dr. Martin Thren, Fakultät Ressourcenmanagement Göttingen/Studiengang Forstwirtschaft, HAWK
Sonderforschungsbereich 1073 goes public
17-24 Uhr • Foyer • Experiment/Vorführung • Mitmachaktionen
Der Sonderforschungsbereich 1073: Kontrolle der Energieumwandlung auf atomaren Skalen stellt sich vor. Mit Experimenten zum Mitmachen, Anschauen und Anfassen wird Grundlagenforschung für jede Altersgruppe attraktiv veranschaulicht. Wie wird Energie aus Sonnenlicht gewonnen und wie können wir sie nutzbar machen? Kann man diese Energie auch nahezu verlustfrei speichern, um sie später zu verwenden?
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Sonderforschungsbereich 1073
Dienstgüte und Sicherheit im Rechenzentrum
17-24 Uhr • Foyer • Experiment/Vorführung • Mitmachaktionen
Universität Göttingen und Max-Planck-Gesellschaft sind in hohem Maß vom Rechen- und Datenzentrum der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) abhängig. Durch Messrechner erfolgt eine kontinuierliche Leistungsüberwachung wichtiger GWDG-Dienste, die Besucherinnen und Besuchern vorgeführt und erläutert wird. In einer isolierten Umgebung können diese Betriebsstörungen und alltägliche Internet-Angriffe simulieren und deren Auswirkungen beobachten.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, GWDG
Präzisionsmechanik in der Physik
17-24 Uhr • Foyer • Film • Sonstige
Der Entwicklungs- und Fertigungsprozess von hochpräzisen Bauteilen und Baugruppen, von der Skizze über CAD bis hin zur CAM gestützten Fertigung, wird hier durch Videos und Exponate dargestellt. Auszubildende im Feinwerkmechaniker-Handwerk zeigen ihre Ausbildungs- und Prüfungsstücke.
Auszubildende, Fakultät für Physik
Planetenentdeckung zum Anfassen
17-21 Uhr • Foyer • Experiment/Vorführung • Mitmachaktionen
Das Planetensystem um unsere Sonne ist, wie wir heute wissen, nicht einzigartig im Universum. In den letzten 20 Jahren wurden u.a. mit der Transitmethode viele weitere Planetensysteme um andere Sterne entdeckt. Kleine und große Forscherinnen und Forscher können das Prinzip dieser Methode an einem Modell spielerisch nachempfinden und die gemessenen Lichtkurven gleich an einem angeschlossenen Rechner auswerten.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Institut für Astrophysik
Blick ins All: Live-Beobachtungen mit dem 50-cm-Spiegelteleskop der Astrophysik
17-24 Uhr • Kuppel Astrophysik/F05.106 • Führung
Beobachten Sie – bei klarem Himmel – mit dem 50-cm-Spiegelteleskop des Instituts für Astrophysik eindrucksvolle Himmelsobjekte: Unsere Nachbarplaneten Venus und Mars (bis 20 Uhr), den Gasplaneten Uranus, sowie Gasnebel, Staubwolken, Sternhaufen und Galaxien. Die Beobachtungsplattform und die Kuppel mit dem Teleskop sind an diesem Abend bei geeigneter Witterung durchgehend für Besucherinnen und Besucher geöffnet.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Institut für Astrophysik
Detektive im Labor: Wie bestimmt man die physikalischen Eigenschaften eines Sterns?
17-24 Uhr • Foyer • Experiment/Vorführung • Mitmachaktionen
Sterne sind so weit entfernt, dass wir sie nicht vor Ort untersuchen können. Selbst mit den größten Fernrohren sind keine Einzelheiten auf ihnen zu erkennen. Bekommen Sie an einfachen Experimenten einen Einblick in die Detektivarbeit, mit der Astrophysikerinnen und -physiker das Licht der Sterne und Galaxien zu deuten gelernt haben und deren Eigenschaften wie Größe, Temperatur, Masse und Zusammensetzung bestimmen.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Institut für Astrophysik
Highlights der Göttinger Astronomiegeschichte
17-24 Uhr • Foyer Astrophysik/F3 E04 • Sonstige
Astronomie und Astrophysik haben eine lange Tradition in Göttingen, die in die Gründungszeit der Universität zurückreicht. In der historischen Sammlung des Instituts für Astrophysik sind zahlreiche Gegenstände und Instrumente aus dem 17. bis 20. Jahrhundert erhalten, die an das Wirken herausragender Wissenschaftler wie Tobias Mayer, Carl Friedrich Gauß und Karl Schwarzschild erinnern.
Stickeralbum „Göttinger Sammelsurium“ im Physicalischen Cabinet
17-24 Uhr • Physicalisches Cabinet • Mitmachaktionen
Mit dem Stickeralbum „Göttinger Sammelsurium“ laden die Sammlungen, Museen und Gärten der Universität Göttingen zum Sammeln faszinierender Objekte der Wissenschaft ein. Auch im Physicalischen Cabinet können Aufkleber ergattert werden.
Fotostation: Ihr Gesicht in der Nähe eines schwarzen Lochs
17-24 Uhr • Foyer • Mitmachaktionen
Objekte in der Nähe eines schwarzen Lochs erscheinen durch Effekte der allgemeinen Relativitätstheorie stark verzerrt. Sie können dort sogar um die Ecke schauen. Lassen Sie sich überraschen, wie Sie in der Nähe eines schwarzen Lochs aussehen würden.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Institut für Astrophysik
Wie schwer ist die Milchstraße? Live-Messungen von kalten Wasserstoffwolken mit einem 3-m-Radioteleskop
18-21 Uhr • Außenbereich neben dem Teich (nur bei trockenem Wetter) • Experiment/Vorführung
Unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, ist von kalten (-170 C) Gaswolken aus neutralem Wasserstoff durchzogen. Dieser leuchtet schwach bei einer Frequenz von 1,2 GHz (d.h. im Mobilfunk-Bereich). Da Radiowellen in diesem Bereich durch Wolken dringen, kann man sie sogar tagsüber und bei (fast) jedem Göttinger Wetter beobachten und aus den Messungen die Gesamtmasse der sichtbaren Milchstraße abschätzen.
Dr. Frederic Hessman, Institut für Astrophysik
Weltraumwetter: Stürme im All
17-24 Uhr • Foyer • Experiment/Vorführung • Mitmachaktionen
Wir zeigen anschaulich, wie wir Sonnenstürme mit den Messdaten aktueller Weltraummissionen wie STEREO in 3D analysieren und aus den Ergebnissen Weltraumwetterberichte erstellen. Am Design aktueller Kameras erläutern wir, wie wir der Sonne in den nächsten Jahren mit der NASA Solar Probe Plus Sonde zum Greifen nah kommen werden. Zu jeder vollen Stunde werden wir einen Weltraumwetterbericht für die kommenden Tage zeigen.
Dr. Volker Bothmer, Johannes Hinrichs, Niclas Mrotzek, Dr. Giuseppe Nisticò
Dein Wein, wie Du ihn brauchst!
17-24 Uhr • Foyer • Mitmachaktionen • Sonstige
Mit einer einfachen, aber innovativen Idee schlägt Vino Bono zwei Fliegen mit einer Klappe: Das ansprechend gestaltete Etikett lässt schnell den perfekten Wein für jede Gelegenheit finden und bietet gleichzeitig grundsätzliche Informationen für den Neuling, der mehr über Weine wissen will. Genuss ist garantiert!
Vino Bono
Teilchenphysik-Kino
17-24 Uhr • Seminarraum 7 (C.01.101), 1. Etage • Film • Mitmachaktionen
2014 wurde das CERN 60 Jahre alt. CERN ist die Europäische Organisation für Kernforschung und eines der größten und renommiertesten Zentren für physikalische Grundlagenforschung der Welt. Grund genug für einen Film über die Teilchenphysik mit einer Live-Schaltung zum CERN. Davon abgesehen, werden hands-on-Experimente mit den Besucherinnen und Besuchern durchgeführt.
Quantenmechanik in Aktion: Die Nebelkammer
17-24 Uhr • Foyer • Experiment/Vorführung • Mitmachaktionen
Elementarteilchen sind zu klein, als dass man sie sehen könnte. Man kann ihre Flugbahn aber in einer Nebelkammer sichtbar machen und sie damit untersuchen. Abgesehen von der fest installierten Kammer werden wir auch kleine Nebelkammern zum Selberbauen mit Trockeneis und Alkohol vorstellen und mit Ihnen bauen.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, II. Physikalisches Institut
Geopark der Universität Göttingen
Goldschmidtstraße
Taschenlampenführung für Kinder durch den Geopark
19-19.45 Uhr • Führung • Sonstige
Die parkähnliche Anlage des Göttinger Geoparks zeigt große geologische Objekte und künstlerische Modelle sowie Anpflanzungen aus der erdgeschichtlichen Vergangenheit im Umfeld der Fakultät für Geowissenschaften und Geographie der Universität Göttingen. BITTE TASCHENLAMPEN MITBRINGEN!
Taschenlampenführung durch den Geopark
21-21.45 Uhr • Führung • Sonstige
Die parkähnliche Anlage des Göttinger Geoparks zeigt große geologische Objekte und künstlerische Modelle sowie Anpflanzungen aus der erdgeschichtlichen Vergangenheit im Umfeld der Fakultät für Geowissenschaften und Geographie der Universität Göttingen. BITTE TASCHENLAMPEN MITBRINGEN!
Geowissenschaftliches Zentrum
Goldschmidtstraße 3/5
Göttinger Sammelsurium
Geowissenschaftliches Museum
Mit dem Stickeralbum „Göttinger Sammelsurium“ laden die Sammlungen, Museen und Gärten der Universität Göttingen zum Sammeln faszinierender Objekte der Wissenschaft ein. Auch im Geowissenschaftlichen Museum können Aufkleber ergattert werden.
Ins Gestein geschaut: Minerale im Dünnschliff
17-24 Uhr • Foyer • Experiment/Vorführung • Mitmachaktionen
Oft sieht ein Gestein als Rohstück sehr unscheinbar aus und eine Bestimmung ist kaum möglich. Nur 0,03 mm dünne Schliffe von Gesteinen ermöglichen es, diese im Durchlicht unter dem Mikroskop zu betrachten. Neben normalem kommt polarisiertes Licht zum Einsatz, das ein buntes Farbenspiel der Minerale offenbart. Gehen Sie mit uns auf eine Reise in den Mikrokosmos der Gesteine!
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Geowissenschaftliches Museum
Materialprüfung von Metallgegenständen und Schmucksteinen
17-23.30 Uhr • Foyer • Experiment/Vorführung
Möchten Sie wissen, ob Ihr altes Besteck aus Silber oder nur dünn versilbert ist? Ist der geerbte Ring wirklich aus Gold oder interessiert Sie, ob die Edelsteine in Ihrem Familienschmuck echt oder nur aus Glas sind? Mit mobiler (zerstörungsfreier) Röntgenfluoreszenzanalyse versuchen wir, Ihrer Frage live auf den Grund zu gehen. Bitte höchstens zwei Objekte pro Person mitbringen.
Dr. Andreas Kronz sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Abteilung Geochemie, Geowissenschaftliches Zentrum
Mammutjäger-Fotoaktion
17.30-23.30 Uhr • Foyer • Mitmachaktionen
Mammutjäger, Dinoforscherin oder Geologe: All diese Traumberufe können Ihre Kinder (oder auch Sie) bei uns ergreifen – zumindest für ein unvergessliches Erinnerungsfoto. Sie können aus einer Kostümierung wählen, unser Fotograf hält diesen schönen Moment für Sie fest.
Gerhard Hundertmark sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Geowissenschaftliches Museum
Kristallzüchtung
17.30-17.50 / 21.30-21.50 Uhr • Foyer • Experiment/Vorführung
Kristallisationen können in Abhängigkeit von Druck und Temperatur unter verschiedenen Bedingungen erfolgen. Kristallisationen erfolgen u.a. in Schmelzen, in Lösungen oder aus Gasphasen heraus. Kristallzüchtung bietet die Möglichkeit, den Kristallisationsvorgang selber zu steuern. Es werden Experimente zur Kristallzüchtung aus der Lösung vorgeführt und Anleitungen zum Ausprobieren gegeben.
Dr. Kirsten Techmer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Abteilung Kristallographie, Geowissenschaftliches Zentrum
Virtuelle geologische 3D-Welten erkunden
18-23 Uhr • Foyer • Mitmachaktionen
Würden Sie gerne ein Bergwerk, einen Steinbruch oder eine Baugrube erforschen, ohne das Geowissenschaftliche Zentrum verlassen zu müssen? Möchten Sie sich selbst von Aufschlusswand zu Aufschlusswand teleportieren? Haben Sie Interesse daran, geologische Messungen in der virtuellen Realität durchzuführen? Dann schauen Sie bei uns vorbei und lassen sich in den Bann geologischer 3D-Welten ziehen.
Dr. Bianca Wagner, Dr. Bernd Leiss, Philipp Lange, Abteilung Angewandte Geologie und Abteilung Strukturgeologie, Geowissenschaftliches Zentrum
Wie funktionieren Röntgenuntersuchungen?
18.30-18.50 / 20.30-20.50 Uhr • Foyer • Experiment/Vorführung
Wir wollen Ihnen zeigen, dass man mit Röntgenanalyse Strukturen in Kristallen auflösen kann und einfache Experimente hierzu vorführen.
Dr. Heidrun Sowa, PD Dr. Helmut Klein sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Abteilung Kristallographie, Geowissenschaftliches Zentrum
Aufbau und Zusammensetzung von Keramiken
19.30-19.50 Uhr • Foyer • Experiment/Vorführung
Seit dem Altertum werden Keramiken hergestellt. In ihrer Zusammensetzung und Funktionsweise haben sie sich entsprechend ihrer Anwendungen im Laufe der Jahrhunderte stark verändert. Man kennt Keramiken heutzutage aus dem Haushalt, sie finden auch Anwendung in Medizin, in Laboren und bei der Materialverarbeitung. Wir führen Ihnen diesen Werkstoff vor.
Dr. Kirsten Techmer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Abteilung Kristallographie, Geowissenschaftliches Zentrum
Brennendes Eis!
22.30-22.50 Uhr • Foyer • Experiment/Vorführung
Gashydrate sind als Methanhydrate auf der Erde weit verbreitet. Sie treten in marinen Bereichen und in Permafrostböden auf. Methanhydrate können eine Energiequelle bilden, aber auch klimasteuernder Risikofaktor sein. Methan ist ein Treibhausgas und die natürliche oder vom Menschen verursachte Freisetzung birgt ein Risikopotenzial. Wir stellen Ihnen Gashydrate im Experiment vor.
Dr. Kirsten Techmer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Abteilung Kristallographie, Geowissenschaftliches Zentrum
Erdbebensimulator
17-23.30 Uhr • Foyer • Experiment/Vorführung • Mitmachaktionen
Unser Erdbebensimulator vermittelt Ihnen einen authentischen Eindruck für ein Beben der Stärke 5.
Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter, Geowissenschaftliches Museum
Führung durch das Geowissenschaftliche Museum
18-18.45 / 22-22.45 Uhr • Treffpunkt: Eingangsbereich Geowissenschaftliches Museum • Führung
Die Göttinger geowissenschaftlichen Sammlungen stellen eine der fünf größten geowissenschaftlichen Sammlungen Deutschlands dar. Die Führung verspricht eine spannende Reise durch die Erdgeschichte: Von den Mammuts des letzten Eiszeitalters über die letzen niedersächsischen Riesensalamander und riesige Meeressaurier der Kreidezeit bis hin zu über 300 Millionen Jahre alten Baumfarnen des Karbon.
Infostand des Geowissenschaftlichen Museums
17-24 Uhr • Foyer • Sonstige
Das Geowissenschaftliche Museum informiert über seine Arbeit. Es ist eines der wenigen Museen in Niedersachsen mit öffentlich zugänglichen Ausstellungsbereichen zu Themenbereichen aus Geologie, Mineralogie und Paläontologie.
Dr. Alexander Gehler, Dipl.-Geoln. Tanja Stegemann, Cornelia Hundertmark, Geowissenschaftliches Museum
Infostand der Freunde der Geowissenschaften der Universität Göttingen e.V.
17-24 Uhr • Foyer • Sonstige
Der Verein informiert über seine Arbeit, das aktuelle Vereinsprogramm und den Adolf von Koenen-Preis für herausragende Qualifikationsarbeiten am Geowissenschaftlichen Zentrum der Universität Göttingen.
Mitglieder der Vereins Freunde der Geowissenschaften der Universität Göttingen e.V.
Expedition in die Tiefe der Zeit: Vom Entstehen und Vergehen frühesten Lebens auf der Erde
18-18.45 Uhr • Hörsaal MN 14 • Vortrag
Die zeitlichen Dimensionen evolutionärer Schlüsselentwicklungen liegen fernab der menschlichen Vorstellungskraft. Erste gute Evidenzen für Leben finden sich z.B. in ~3,5 Mrd. Jahre alten Gesteinen, während alle modernen Tierstämme erst ab ~541 Mio. Jahren auftreten. Der Vortrag beleuchtet die Lebewelten der frühen Erdgeschichte und erörtert ihre fundamentale Bedeutung für spätere Entwicklungen.
Dr. Jan-Peter Duda, Abteilung Geobiologie, Geowissenschaftliches Zentrum
Studium der Geowissenschaften in Göttingen: Tradition, Diversität und Qualität
19-19.45 Uhr • Hörsaal MN14 • Vortrag
Das Studium der Geowissenschaften in Göttingen bietet eine fundierte Ausbildung mit vielfältigen Vertiefungsmöglichkeiten für einen Berufseinstieg in Wirtschaft, Forschung und Behörden an einem der traditionsreichsten und größten deutschen Geo-Standorte. Der Vortrag gibt einen Einblick in die abwechslungsreichen Studieninhalte und die späteren beruflichen Betätigungsfelder für Geowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler.
Dr. Matthias Deicke, Studiengangskoordinator des Studiengangs Geowissenschaften
Meteorite: Urmaterie des Sonnensystems
20-20.45 Uhr • Hörsaal MN 14 • Vortrag
Meteorite sind Zeugen aus der Frühzeit unseres Sonnensystems und entstanden in einer Zeit noch bevor sich die Erde gebildet hat. Woher stammen sie? Wie kommen sie zu uns? Was können wir von ihnen lernen? Der Vortrag gibt Ihnen Antworten auf diese und weitere Fragen zum Thema.
Prof. Dr. Andreas Pack, Abteilung Isotopengeologie, Geowissenschaftliches Zentrum
Laser-Laboratorium Göttingen e.V.
Hans-Adolf-Krebs-Weg 1
Der Lasertunnel „Mission Possible“
17-24 Uhr • Mitmachaktionen
Hinter dem Vorhang ist es dunkel. Zunächst sind nur Lichtpunkte zu sehen, dann werden diese plötzlich durch Laserstrahlen verbunden. Ein leuchtendes, futuristisch anmutendes Labyrinth entsteht wie aus dem Nichts, durch das sich die Besucherinnen und Besucher hindurchschlängeln müssen. Dabei ist Geschicklichkeit gefragt, denn berührt man eine Lichtschranke, wird Alarm ausgelöst. Ab 8 Jahren.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Laser-Laboratorium Göttingen e.V.
Photonen bei der Arbeit
18-22 Uhr, halbstündlich • Experiment/Vorführung • Führung
Wie lassen sich Produkte und Prozesse sicherer machen? An welchen molekularen Prozessen setzt die Bekämpfung von Krankheiten an? Wie macht man Autos umweltfreundlich und ressourcenschonend? Photonische Methoden, also der geschickte Einsatz von Licht, helfen diese Fragen zu beantworten. In der Führung stehen Labore des Laser-Laboratoriums Göttingen zu diesen und anderen Themen offen.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Laser-Laboratorium Göttingen e.V.
Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Justus-von-Liebig-Weg 3
Eröffnung der 3. Nacht des Wissens
17-17.15 Uhr • Foyer • Experiment/Vorführung • Vortrag
Eröffnung der 3. Nacht des Wissens am Nordcampus durch Prof. Dr. Sami K. Solanki, Direktor am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung und Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, Präsidentin Universität Göttingen
Bildgebende Verfahren: Ein tiefer Blick in den Körper - vom Ganzkörperbild zur einzelnen Zelle
17-17.45 Uhr • Auditorium • Vortrag
Moderne bildgebende Verfahren erlauben einen immer tieferen und detaillierteren Blick in lebende Organismen und erhöhen unser Verständnis biologischer Prozesse. Dabei können solche Prozesse auf unterschiedlichen Größenskalen abgebildet werden. Wir demonstrieren daher moderne Bildgebungsstrategien über einen großen Skalenbereich von der Ganzkörperbildgebung im Menschen bis hin zur 3D-Darstellung von verschiedenen Geweben mit zellulärer Auflösung.
Dr. Christian Dullin, Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, UMG und Prof. Dr. Frauke Alves, Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin
Den Geheimnissen der Sonne auf der Spur
18-18.45 Uhr • Auditorium • Vortrag • Sonstige
Die Sonne gibt uns nicht nur gute Laune, wenn sie scheint, sondern ist auch unverzichtbar für das Leben auf der Erde. Ohne die wärmenden Sonnenstrahlen wäre auf der Erde kein Leben entstanden; unser Planet wäre eine karge Wüste ohne Pflanzen, Tiere und Menschen. Wie aber funktioniert die Sonne? Wie sieht ihre Lebensgeschichte aus? Und warum ist es wichtig, sie zu erforschen?
Prof. Dr. Sami K. Solanki, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Sehen und Verstehen – molekulare Einsichten durch das Elektronenmikroskop
19-19.45 Uhr • Auditorium • Vortrag
Moderne Elektronenmikroskope überwinden die Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen deutlich und erlauben einen extrem scharfen Einblick in die Welt der biologischen Moleküle, die im Inneren lebender Zellen ihre Arbeit verrichten! Wie in einem molekularen Video können diese winzigen molekularen Maschinen gefilmt und der Einfluss von Medikamenten untersucht werden.
Prof. Dr. Holger Stark, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
Extrasolare Planeten: Faszinierende Welten um ferne Sterne
20-20.45 • Auditorium • Vortrag
Tausende von Planeten, die um ferne Sterne kreisen, haben Forscherinnen und Forscher in den vergangenen Jahren entdeckt. 2025 soll der Satellit PLATO ins All starten und so effizient wie nie zuvor nach erdähnlichen Welten suchen. Der Vortrag erklärt, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das All nach fernen Planeten durchforsten und diese charakterisieren. Zudem geht es um die Frage: Ist Leben außerhalb des Sonnensystems möglich?
Dr. René Heller, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
EcoBus: Intelligentes Mobilitätssystem für Land und Stadt
21-21.45 Uhr • Auditorium • Vortrag
Auf der Grundlage ihrer Mobilitätsforschung entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation das Projekt EcoBus. Es basiert auf der Idee des Anruf-Busses und bietet einen routenoptimierten Transport von Tür zu Tür mit Reisezeitpunkten nach Kundenwunsch zu bezahlbaren Preisen. So entsteht ein nachhaltiges, öffentlich getragenes Mobilitätssystem für Stadt und Land.
Dr. Andreas Sorge, Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation
Der lange Weg zum Jupiter
22-22.45 Uhr • Auditorium • Vortrag
Das Jupitersystem mit seinen 67 Monden ist einer der faszinierendsten Orte im Sonnensystem. Wie vergangene Raummissionen gezeigt haben, finden sich dort unterirdische Ozeane aus Lava und Wasser sowie ein extrem starkes Magnetfeld, das sich weit ins All erstreckt. Der Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand und schaut auf die Jupitermission JUICE, die 2022 ins All startet.
Dr. Norbert Krupp, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Das Licht der Sonne lesen
23-23.45 Uhr • Auditorium • Vortrag
Unser Wissen über die Sonne beruht vor allem auf der Analyse des Lichts, das sie ins All sendet. Dieses beinhaltet auch Informationen über Phänomene und Prozesse, die dem bloßen Auge nicht zugänglich sind. So können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler etwa das Licht spektral zerlegen und so Aufschluss über Materieströmungen, Magnetfelder und chemische Zusammensetzung gewinnen.
Prof. Dr. Hardi Peter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Führungen durch das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
17.30-23.15 Uhr • nur nach Anmeldung unter www.mps.mpg.de, Treffpunkt: Foyer, nicht barrierefrei • Führung • Sonstige
Ein Rundgang zu Laboren und Reinräumen des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung bietet Einblicke in Forschungsthemen, Arbeitsweise und aktuelle Weltraumprojekte des Instituts. Die Führungen dauern 60 Minuten und starten im Viertelstundentakt.
Wie bewegen sich winzig kleine „Mikroschwimmer“?
17-24 Uhr • Experiment/Vorführung
Mikroorganismen wie Bakterien oder Algen haben es viel schwerer als der Mensch, sich im Wasser fortzubewegen. Während der Mensch sich die Trägheit zu Nutze machen kann und mit kräftigen Zügen Wasser verdrängt, spielt für winzig kleine Organismen die Viskosität, also die Zähigkeit der Flüssigkeit, eine viel entscheidendere Rolle. Wie aber bewegen sich diese „Mikroschwimmer“?
Team um Prof. Dr. Stephan Herminghaus, Abteilung Dynamik Komplexer Fluide, Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation
Dünnflüssige Luft und tanzende Speisestärke
17-24 Uhr • Experiment/Vorführung
Strömungen sind aus unserem täglichen Leben nicht wegzudenken, bergen aber einige Überraschungen. Bei den Mitmach-Experimenten lernen Sie, warum Honig zäh, aber Luft dünnflüssig ist und dass Speisestärke in Wasser gelöst eine wahre Zauberflüssigkeit ist. Dafür hauen Sie kräftig mit der Faust in die Pampe oder schauen dem Brei zu, wie er auf einem Lautsprecher kuriose Figuren tanzt.
Team um Prof. Dr. Eberhard Bodenschatz, Abteilung Hydrodynamik, Strukturbildung und Biokomplexität, Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation
Poesie der Wolken
17-24 Uhr • Experiment/Vorführung
Lassen Sie sich erklären, wie die Wolken fliegen und welche Rolle Turbulenzen dabei spielen. Denn selbst die idyllischste Schäfchenwolke ist aus der Nähe betrachtet ein Hexenkessel. Wild wirbeln die Tröpfchen in ihrem Inneren durcheinander. Die Forscherinnen und Forscher um Prof. Dr. Bodenschatz vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation erzeugen am Nachthimmel Wolken und machen die Strömungen in ihnen mit Lasern sichtbar.
Prof. Dr. Eberhard Bodenschatz, Abteilung Hydrodynamik, Strukturbildung und Biokomplexität, Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation
Wie der Schleimpilz denkt
17-24 Uhr • Experiment/Vorführung
Schleimpilze überraschen uns mit ihrer Fähigkeit, komplexe Aufgaben zu lösen. So finden Schleimpilze den kürzesten Weg durchs Labyrinth. Bei dem Experiment können Sie dem Schleimpilz ihre eigene Aufgabe stellen und so seine Intelligenz testen. Am Mikroskop gewinnen Sie einen Einblick, wie der Schleimpilz denkt.
Team um Dr. Karen Alim, Forschungsgruppe Biologische Physik und Morphogenese am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation
Diamanten im Labor
17-24 Uhr • Mitmachaktionen
Als Juwel sind besonders reine, farblose Diamanten gefragt – für die Wissenschaft sind jedoch die viel weniger kostspieligen „fehlerhaften“ Diamanten nützlich. Unreinheiten im Kristallgitter – etwa Stickstoff – ermöglichen es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Diamanten als extrem empfindliche Sensoren zu verwenden. Sehen Sie, wie Forscherinnen und Forscher solche Sensoren für ihre Arbeit einsetzen.
Dr. Gopalakrishnan Balasubramanian, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
Choreographie der Moleküle
17-24 Uhr • Mitmachaktionen
Wie flink ist ein Molekül und wie wendig? Wie bewegen sich einzelne Atome, wenn sich ein Molekül mit einem anderen in einer chemischen Reaktion einlässt? Beim Kinderparcours können die jungen Besucherinnen und Besucher selbst erleben, wie Moleküle durch den Raum flitzen und sich mit anderen Molekülen verbinden.
Prof. Dr. Simone Techert, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
Welcher Chronotyp bin ich?
17-24 Uhr • Mitmachaktionen
Frühaufsteher oder Langschläfer? Ermitteln Sie Ihren Chronotyp anhand eines Fragebogens und vergleichen Sie Ihren individuellen Chronotyp mit den Durchschnittswerten und den Werten anderer Besucherinnen und Besucher. Darüber hinaus können Sie Ihren sozialen Jetlag bestimmen lassen, welcher bei Ungleichgewicht zwischen der inneren und der durch feste Arbeitszeiten auferlegten Uhr entsteht.
Prof. Dr. Gregor Eichele, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
3D-Computersimulationen von Proteinen
17-24 Uhr • Mitmachaktionen
Tauchen Sie ein in die Welt der Nanomaschinen lebender Zellen. Während wir Proteine am Rechner simulieren, können Sie ihnen live bei der Arbeit zuschauen, sie „anfassen“ und bewegen. Spüren Sie die Kräfte, die Proteine bewegen und fühlen Sie das Bombardement der Wassermoleküle, dem Proteine in der Zelle ständig ausgesetzt sind – 100-millionenfach vergrößert und in ein-billionenfacher Zeitlupe.
Prof. Dr. Helmut Grubmüller, Dr. Reinhard Klement, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
Sunrise – ein Teleskop verliert Bodenhaftung
17-24 Uhr • Experiment/Vorführung
Die Geheimnisse der Sonne zu entschlüsseln, erfordert einen genauen Blick. Doch Turbulenzen in der Atmosphäre beeinträchtigen die Sicht erdgebundener Teleskope. Forscherinnen und Forscher des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung haben deshalb ein riesiges Sonnenteleskop entwickelt, das bereits zweimal von einem Heliumballon in die Stratosphäre getragen wurde. Sie präsentieren Ergebnisse der Mission und das Teleskop.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Die Sonne im Experimentallabor
17-24 Uhr • Experiment/Vorführung
Viele der Prozesse, die sich auf und in der Sonne abspielen, lassen sich in Experimenten nachstellen. Die Forscherinnen und Forscher simulieren, wie heißes Material aus dem Innern des Sterns aufsteigt, abkühlt und wieder hinuntersinkt und wie Magnetfelder diesen Prozess beeinflussen. Zudem zeigen sie, wie sich das Licht der Sonne zerlegen lässt, um mehr über unseren Stern zu erfahren.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Solar Orbiter – die Reise zum Feuerball
17-24 Uhr • Experiment/Vorführung
Wenn sich die Raumsonde Solar Orbiter Ende 2018 näher an die Sonne heranwagt als jede Weltraummission zuvor, werden auch wissenschaftliche Instrumente des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung der Hitze unseres Zentralgestirns trotzen. Die Forscherinnen und Forscher informieren über den aktuellen Stand der Vorbereitungen und die wissenschaftlichen Ziele der Mission.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Die Sonne und das Erdklima
17-24 Uhr • Experiment/Vorführung
Dass die Sonne die Lebensbedingungen auf der Erde beeinflusst, ist unbestritten. Doch können sich Schwankungen der Sonnenaktivität auf das Klima auswirken? Dieser Frage gehen die Forscherinnen und Forscher nach, rekonstruieren die Sonnenaktivität vergangener Jahrzehnte und Jahrtausende und werfen einen Blick auf die aktuellen Klimaveränderungen auf unserem Planeten.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Die Korona der Sonne
17-24 Uhr • Experiment/Vorführung
Für das Auge ist die äußere Atmosphäre der Sonne, die Korona, nur bei einer Sonnenfinsternis zu sehen. Erst das ultraviolette Licht, das die Korona ins All abstrahlt, offenbart ihr wahres Wesen: Heißes Plasma entweicht dort in heftigen Eruptionen oder strömt in Bögen zurück zur Oberfläche des Sterns. Die Forscherinnen und Forscher bieten einen einzigartigen Blick auf diese beeindruckende Region.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Dawn – Forschungsexpedition im Asteroidengürtel
17-24 Uhr • Experiment/Vorführung
Die beiden Ziele der Weltraummission Dawn könnten unterschiedlicher nicht sein: Der Asteroid Vesta ist eine steinige Welt, die einst einen geschmolzenen Kern hatte; der Zwergplanet Ceres blieb kälter und beherbergt gefrorenes Wasser. Forscherinnen und Forscher berichten vom aktuellen Stand der Mission, ihrer Suche nach Wasser und bieten einen faszinierenden Blick auf zwei fremde Welten im Asteroidengürtel.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Die Plasma-Umgebung der Planeten
17-24 Uhr • Experiment/Vorführung
Planeten und Monde drücken auch dem Weltraum in ihrer Umgebung ihren Stempel auf: Die Magnetfelder der Erde, des Jupiter und des Saturn etwa erstrecken sich weit ins All und fungieren als eine Art Schutzschild; der Saturnmond Enceladus spuckt gefrorenes Wasser. An Modellen und in Experimenten demonstrieren Forscherinnen und Forscher diese Vorgänge und zeigen Instrumente der Missionen Cassini und JUICE.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Neues vom Roten Planeten
17-24 Uhr • Experiment/Vorführung
Gleich zwei Missionen, an denen Forscherinnen und Forscher des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung beteiligt sind, steuern in den nächsten Jahren den Mars an: InSight soll tief ins Innere des Planeten blicken; der ExoMars-Rover nach organischen Molekülen suchen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten von den Vorbereitungen für beide Missionen und von neuen Forschungsergebnissen des Curiosity-Rovers.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Rosetta – Rückblick auf eine einzigartige Kometenmission
17-24 Uhr • Experiment/Vorführung
Mehr als zwei Jahre lang hat die Raumsonde Rosetta den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko auf seiner Reise um die Sonne begleitet. Im September 2016 endete die Mission mit dem Aufsetzen der Sonde auf dem Kometen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler blicken zurück auf eine einzigartige Mission, zeigen Zwillinge einiger Instrumente an Bord und berichten von wissenschaftlichen Ergebnissen.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Der Klang der Sterne
17-24 Uhr • Mitmachaktionen
Viele Sterne (wie die Sonne) schwingen und erzeugen so akustische Wellen, ähnlich wie ein Musikinstrument. Aus diesen Schwingungen können Forscherinnen und Forscher auf Eigenschaften des Sterneninneren schließen und etwa Alter und Entwicklungsstufe des Sterns bestimmen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung machen den Klang der Sterne mit einem kleinen Trick hörbar.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Das Sonnensystem zum Mitmachen
17-24 Uhr • Experiment/Vorführung • Mitmachaktionen
Eisige Kometen, lavaspuckende Vulkane und heftige Asteroideneinschläge: Das Sonnensystem ist ein abenteuerlicher Ort. Einen Eindruck von diesen Phänomenen bieten Forscherinnen und Forscher des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in einfachen Experimenten. Auch die kleinsten Besucherinnen und Besucher können selbst Hand anlegen.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Ausbildung am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
17-24 Uhr • Sonstige
Das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung bildet Jugendliche in fünf Berufen aus: Industriemechaniker/-in Feingerätebau, Elektroniker/-in für Geräte und Systeme, Metallbauer/-in Konstruktionstechnik, Fachinformatiker/-in für Systemintegration und Fachinformatiker/-in für Anwendungsentwicklung. Am Stand informieren Ausbilder und Azubis − und berichten vom Berufsalltag in einem spannenden Arbeitsumfeld.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Feinmechanik für die Weltraumforschung
17-24 Uhr • Experiment/Vorführung
In den Werkstätten des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung werden hochpräzise Werkstücke für die Weltraumforschung gefertigt. Einige dieser Stücke stehen heute auf dem Mars, dem Kometen Churyumov-Gerasimenko, dem Saturnmond Titan oder fliegen an Bord von Raumsonden durchs Sonnensystem. Die Feinmechanikerinnen und Feinmechaniker bieten Einblicke in ihre Arbeitsweise und -geräte.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
International Max Planck Research Schools
17-24 Uhr • Sonstige
In den Promotionsprogrammen International Max Planck Research Schools der Max-Planck-Gesellschaft finden Studierende optimale Bedingungen, um an einem Max-Planck-Institut (MPI) zu promovieren. Vier solcher Programme bieten die Göttinger MPIs in Kooperation mit der Universität Göttingen an und decken die Bereiche Weltraumforschung, Molekularbiologie, Neurowissenschaften und Komplexe Materie ab.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institute
DNA-Isolierung aus einer Tomate
17-24 Uhr • Mitmachaktionen
Jede Zelle enthält im Zellkern das Erbgut, die Desoxyribonukleinsäure (DNA). In einem wissenschaftlichen Experiment werden wir die DNA aus einer frischen Tomate isolieren. Es darf selbst geforscht und experimentiert werden.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin
Mikroskopie im Einsatz bei der Hirnforschung: Eine interaktive Demonstration
17-24 Uhr • Mitmachaktionen
Die Lichtmikroskopie hat sich fortlaufend entwickelt, um neuen, komplexeren Fragestellungen gerecht zu werden. Dabei wurden fortgeschrittene Auswertemethoden entwickelt, die uns erlauben, biologische Prozesse zu sehen und zu messen. Sehen Sie, wie man mit der Lichtmikroskopie Einblicke in die Krebs- und Hirnforschung erhalten kann.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin