Archäologie

Dazu wurden 14 Programmeinträge gefunden an den Arealen: Zentralcampus», Innenstadt», Nordcampus».

Zentralcampus

Barrierefreier Zugang
Kulturwissenschaftliches Zentrum (KWZ)
Heinrich-Düker-Weg 14
Helden, Götter und Mythen: Wir lesen Homer!
17-17.15 / 18-18.15 / 19-19.15 Uhr • 0.602
Homer ist der erste Dichter der antiken griechischen Literatur. Seine Gedichte bergen bis heute faszinierende Informationen über antike Götter und Helden und ihre Abenteuer. Wir begeben uns in eine Zeitmaschine, um die antiken Religionen durch die Literatur zu erkunden. Dabei werden Sie das dynamische Verhältnis von Bildung und Religion in einer interaktiven, inszenierten Lesung der Ilias entdecken
Dr. Elisabetta Abate, Christina Bünger, Elisabeth Hohensee, Dr. Irene Salvo, Leonie Zitzmann, Sonderforschungsbereich 1136: Bildung und Religion
Lesen Sie semitische Sprachen mit uns (… in 15 Minuten)!
17.30 (Arabisch), 18.30 (Hebräisch), 19.30 (Arabisch), 20 Uhr (Hebräisch) • 0.602
Seit Jahrhunderten ist religiöse Bildung mit bestimmten Sprachen untrennbar verbunden. Mitglieder des Sonderforschungsbereichs Bildung und Religion bieten eine kurze, unterhaltsame Einführung zur Entzifferung und Lektüre der hebräischen und arabischen Sprache, der Funktionen von Zeichen und erklären dabei, warum die Erforschung dieser Sprachen, Religionen und Kulturen noch immer wichtig ist.
Dr. Dr. Loic Berge (Hebräisch), Yassir El Jamouhi (Arabisch), Sonderforschungsbereich 1136: Bildung und Religion
graphic novel: Ein Weg zur Vermittlung von Wissenschaft?
17-24 Uhr, Publikumsgespräche: 19 / 22 Uhr • Foyer, Publikumsgespräch: 0.603
Bagger, Scherben, Knochen: Ausgrabungen an einem Herrschaftssitz der späten Bronzezeit in Niedersachsen. Menschliche Skelette und Tieropfer, Gießformen und Importfunde zeugen vom Glauben, Leben und Sterben in der Bronzezeit. Im Publikumsgespräch wird eine graphic novel zu diesem einmaligen archäologischen Fundort vorgestellt und mit Originalfunden aus der Ausgrabung die Grundlage erläutert.
Dr. Immo Heske, Leo Leowald, Conny Crumbach, Martin Boeer, Seminar für Ur- und Frühgeschichte
Bildung und Religion in Kulturen des Mittelmeerraums und seiner Umwelt von der Antike bis zum Mittelalter und zum Klassischen Islam
17-24 Uhr • Foyer
Wie wurde das Verhältnis zwischen Bildung und Religion im komplexen Geflecht griechisch-römischer, jüdischer, christlicher und islamischer Kulturen des antiken und mittelalterlichen Mittelmeerraums verstanden? Wo und warum wurde es strittig? Und was lässt sich daraus für gegenwärtige Debatten lernen? Der Sonderforschungsbereich Bildung und Religion stellt sein Forschungsprogramm vor.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Sonderforschungsbereich 1136: Bildung und Religion
Scherben – Rollen – Codices: Schrift und Beschreibstoffe von der Antike bis zur Karolingerzeit
17-24 Uhr • 0.601
Wie fühlt sich Pergament an? Wie schreibt es sich mit einer Feder, einem Griffel? Wie handlich sind antike Buchrollen? Findet heraus, worauf römische Schulkinder ihre Hausaufgaben machten und probiert das Schreiben griechischer und karolingischer Schrift auf Papyrus, Wachstäfelchen oder Scherben gleich selbst aus. Auch unsere weiteren Mitmachangebote laden zum Fühlen, Riechen, Ausprobieren ein!
Jörg von Alvensleben, Dr. Balbina Bäbler, Karin Bohr, Konrad Otto, Kerstin Rausch, Andreas Streichhardt, Leonie Zitzmann, Sonderforschungsbereich 1136: Bildung und Religion
Die genialste Erfindung der Menschheit
17-24 Uhr • Foyer
+++ 5000 Jahre alt +++ über 100.000 Tontafeln +++ Weltkulturerbe +++ Irak +++ Keilschrift +++ Entdecken Sie die genialste Erfindung der Menschheit! Wir laden Sie ein, die älteste Schrift kennenzulernen und Ihre eigene Tontafel zu schreiben. Wenn Sie ein Dokument für 5000 Jahre sichern wollen, dann finden Sie hier das Richtige...
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Seminar für Altorientalistik
Barrierefreier Zugang Essen & Trinken vor Ort
Zentrales Hörsaalgebäude (ZHG)
Platz der Göttinger Sieben 5
Kranksein im alten Ägypten: Vom Symptom zur Arznei
18-18.40 Uhr • Hörsaal 010
In zwei Teilen (von je 20 Minuten) berichten Göttinger Ägyptologinnen über die Krankheitswelt der alten Ägypter. In Wort und Tat! Wir bieten einen Überblick über die Konzeptualisierung von Krankheit und ihre Behandlung. Teil 1: Die Krankheitsvorstellungen der Ägypter: Die medizinischen Papyri im Überblick – Di Biase-Dyson. Teil 2: Heiler oder Heuchler? Die Arzneimittel der alten Ägypter – Augner/Glöckner/Roß.
Jun. Prof. Dr. Camilla Di Biase-Dyson, Lisa Augner, Melanie Glöckner, Anja Roß

Innenstadt

Musikwissenschaftliches Seminar - Musikinstrumentensammlung
Kurze-Geismar-Straße 1
Öffnung der Musikinstrumentensammlung
17-24 Uhr • II. OG
Die Musikinstrumentensammlung ist während der gesamten Nacht des Wissens durchgängig für Besucherinnen und Besucher geöffnet. In der Dauerausstellung sind rund 1.000 Musikinstrumente aus Europa, Amerika, Afrika, einschließlich Altägypten, und Asien zu sehen.
Archäologisches Institut und Sammlung der Gipsabgüsse
Nikolausberger Weg 15
Virtuelle Vergangenheit: Wie arbeitet die digitale Archäologie?
18.30-19 / 20-20.30 Uhr • 2. OG, Polykletsaal, Hauptgebäude
Archäologie ist die Lehre von den alten Dingen. Antike Kunstwerke oder Alltagsgegenstände, Siedlungsspuren oder Stadtbilder: In Göttingen werden sie mit modernen Methoden erforscht. Der Fokus liegt auf der 3D-Erfassung antiker Skulptur. Wie das geht und welche Vorteile das bietet, wird an verschiedenen 3D-Scanverfahren diskutiert. Mit der OculusRift kann man durch ein virtuelles Museum spazieren.
Prof. Dr. Martin Langner und Mitarbeiter, Archäologisches Institut
Griechenland in Göttingen: Die Skulpturen des Parthenon auf der Athener Akropolis
19.30-20 Uhr • 2. OG, Parthenonsaal, Hauptgebäude
Der Parthenon gilt als der klassische griechische Tempel schlechthin. Sein reicher Skulpturenschmuck gelangte um 1800 größtenteils in das Britische Museum nach London. Von dort erhielt die Göttinger Universität schon 1829 Gipsabgüsse der wichtigsten Skulpturen. Der Kurzvortrag führt ein in die Bilderwelt des Parthenon und schildert den abenteurlichen Weg der Abgüsse von der Themse an die Leine.
Prof. Dr. Johannes Bergemann, Dr. Daniel Graepler
Antike bei Nacht
20.45-21.15 / 23-23.30 Uhr • 2. OG, Hauptgebäude, Anmeldung erforderlich: rebecca-diana.klug@phil.uni-goettingen.de
In der Nacht begeben wir uns in die Welt der „Griechischen Götter und Helden“. Mit Taschenlampen erkunden wir die Taten der Götter und Helden. Hatten die Götter ihre Lieblinge? Welcher Mensch oder auch Halbgott stand besonders in der Gunst der Götter? Doch auch Streitigkeiten und Zwistigkeiten werden uns begegnen.
Dr. Rebecca Diana Klug, Kerstin Rausch, MA
Graf Wallmoden und seine Skulpturen: Eine Antikensammlung des 18. Jahrhunderts in Göttingen
22-22.30 Uhr • Wallmodensammlung, Eingang auf dem Hof
Johann Ludwig von Wallmoden, ein illegitimer Sohn König Georgs II. von Großbritannien, reiste 1765/66 nach Rom und schuf sich dort eine der ersten Antikensammlungen in Deutschland. Sie umfasst über 50 originale Skulpturen, hauptsächlich aus römischer Zeit. Seit 1979 befindet sie sich als Leihgabe im Archäologischen Institut in Göttingen, wo sie ständig weiter erforscht wird.
Dr. Daniel Graepler

Nordcampus

Barrierefreier Zugang Essen & Trinken vor Ort
Fakultät für Physik
Friedrich-Hund-Platz 1
Ionenbeschleuniger: Materialanalyse vom Feinsten
stündlich ab 17 Uhr, Dauer: 60 min • Beschleunigerhalle D -1, Treffpunkt: Infostand im Eingangsbereich
Besichtigung der Ionenbeschleuniger des II. Physikalischen Instituts. Sie erfahren, wie ein Ionenbeschleuniger funktioniert und für welche Anwendungen in der Materialanalyse und Materialbearbeitung er eingesetzt wird. Computerchips oder Smartphones würde es ohne Ionenbeschleuniger nicht geben. Ionenbeschleuniger blicken tief ins Innere von Materialien, erkennen Kunstfälschungen und vieles mehr.
Prof. Dr. Hans Hofsäss, II. Physikalisches Institut
Geowissenschaftliches Zentrum
Goldschmidtstraße 3/5
Materialprüfung von Metallgegenständen und Schmucksteinen
17-23.30 Uhr • Foyer
Möchten Sie wissen, ob Ihr altes Besteck aus Silber oder nur dünn versilbert ist? Ist der geerbte Ring wirklich aus Gold oder interessiert Sie, ob die Edelsteine in Ihrem Familienschmuck echt oder nur aus Glas sind? Mit mobiler (zerstörungsfreier) Röntgenfluoreszenzanalyse versuchen wir, Ihrer Frage live auf den Grund zu gehen. Bitte höchstens zwei Objekte pro Person mitbringen.
Dr. Andreas Kronz sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Abteilung Geochemie, Geowissenschaftliches Zentrum