Physik

Dazu wurden 79 Programmeinträge gefunden an den Arealen: Zentralcampus», Innenstadt», Klinikum», Nordcampus», Südstadt / HAWK».

Zentralcampus

Barrierefreier Zugang Essen & Trinken vor Ort
Zentrales Hörsaalgebäude (ZHG)
Platz der Göttinger Sieben 5
Minimalflächen oder: Spaß mit Seifenblasen
17-24 Uhr • oberes Foyer
Zieht man eine Drahtschlinge aus einer Seifenlauge, so spannt sich ein feiner Film darüber. So ein Seifenfilm nimmt stets die Form des kleinsten Flächeninhalts an, weshalb man solche Formen auch Minimalflächen nennt. An unserem Stand kannst du mit Seifenfilmen experimentieren, dich in einer riesigen Seifenblase einhüllen lassen und sogar einen Zaubertrick erlernen!
Arbeitsgrupe Diskrete Differentialgeometrie
Crops under tension – Nutzpflanzen unter Spannung
17-24 Uhr • Foyer
Pflanzen müssen hart arbeiten, um Wasser aus dem Boden zu ziehen, vor allem an heißen und sonnigen Tagen. An unserem Stand können Sie messen, wie hoch diese Spannung ist und erleben, wie schwer die Pflanzen es haben. Sie müssen allerdings hart arbeiten!
Prof. Dr. Andrea Carminati, Abteilung Agrarpedologie
Rosetta – die Landung auf einem Kometen
17-24 Uhr • Foyer
Erleben Sie in einer mobilen Planetariumskuppel mit moderner Fulldome-Projektionstechnik die bahnbrechenden Entdeckungen der europäischen Raumsondenmission zum Kern des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Lassen Sie sich virtuell auf die Oberfläche eines Kometen versetzen und begleiten Sie dessen Entdecker in der Geschichte über die Ursprünge des Sonnensystems und des Lebens auf der Erde.
Dr. Thomas Langbein, Förderkreis Planetarium Göttingen

Innenstadt

Barrierefreier Zugang
Tagungs- und Veranstaltungshaus Alte Mensa
Wilhelmsplatz 3
Führung durch die Ausstellung „on/off. Vom Nobelpreis und den Grenzen der Wissenschaft“
18-18.30 / 19-19.30 / 20-20.30 Uhr • Anmeldung erforderlich unter fuehrungen@on-off.uni-goettingen.de
30-minütige Führung durch die Ausstellung „on/off. Vom Nobelpreis und den Grenzen der Wissenschaft“. Die Sonderausstellung beleuchtet die bahnbrechende Forschung des Göttinger Physikers Stefan Hell auf dem Gebiet der Lichtmikroskopie.
Ausstellung „on/off. Vom Nobelpreis und den Grenzen der Wissenschaft“
17-24 Uhr
Die interaktive Ausstellung beleuchtet die bahnbrechende Forschung des Göttinger Nobelpreisträgers Prof. Dr. Stefan Hell auf dem Gebiet der Lichtmikroskopie: Was leistet das von ihm erfundene STED-Mikroskop? Wie bringt man es zum Top-Wissenschaftler? Und welche gesellschaftliche Verantwortung bringt der Nobelpreis mit sich? Antworten auf diese und andere spannende Fragen finden Sie in der Alten Mensa!

Klinikum

Barrierefreier Zugang Essen & Trinken vor Ort
Universitätsklinikum Göttingen
Robert-Koch-Straße 40
Wie man Körper zum Schweben bringt
17-24 Uhr • Ebene 0
Supraleiter sind Stoffe, die in einen Zustand ohne elektrischen Widerstand versetzt werden können. Ein Hochtemperatursupraleiter wird herabgekühlt, bis er ein Magnetfeld entwickelt und zu schweben beginnt. Diese Technik wird bei der Untersuchung der Struktur von Biomolekülen angewandt.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen

Nordcampus

Laser-Laboratorium Göttingen e.V.
Hans-Adolf-Krebs-Weg 1
Der Lasertunnel „Mission Possible“
17-24 Uhr
Hinter dem Vorhang ist es dunkel. Zunächst sind nur Lichtpunkte zu sehen, dann werden diese plötzlich durch Laserstrahlen verbunden. Ein leuchtendes, futuristisch anmutendes Labyrinth entsteht wie aus dem Nichts, durch das sich die Besucherinnen und Besucher hindurchschlängeln müssen. Dabei ist Geschicklichkeit gefragt, denn berührt man eine Lichtschranke, wird Alarm ausgelöst. Ab 8 Jahren.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Laser-Laboratorium Göttingen e.V.
Photonen bei der Arbeit
18-22 Uhr, halbstündlich
Wie lassen sich Produkte und Prozesse sicherer machen? An welchen molekularen Prozessen setzt die Bekämpfung von Krankheiten an? Wie macht man Autos umweltfreundlich und ressourcenschonend? Photonische Methoden, also der geschickte Einsatz von Licht, helfen diese Fragen zu beantworten. In der Führung stehen Labore des Laser-Laboratoriums Göttingen zu diesen und anderen Themen offen.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Laser-Laboratorium Göttingen e.V.
Barrierefreier Zugang Essen & Trinken vor Ort
Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Justus-von-Liebig-Weg 3
Den Geheimnissen der Sonne auf der Spur
18-18.45 Uhr • Auditorium
Die Sonne gibt uns nicht nur gute Laune, wenn sie scheint, sondern ist auch unverzichtbar für das Leben auf der Erde. Ohne die wärmenden Sonnenstrahlen wäre auf der Erde kein Leben entstanden; unser Planet wäre eine karge Wüste ohne Pflanzen, Tiere und Menschen. Wie aber funktioniert die Sonne? Wie sieht ihre Lebensgeschichte aus? Und warum ist es wichtig, sie zu erforschen?
Prof. Dr. Sami K. Solanki, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Sehen und Verstehen – molekulare Einsichten durch das Elektronenmikroskop
19-19.45 Uhr • Auditorium
Moderne Elektronenmikroskope überwinden die Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen deutlich und erlauben einen extrem scharfen Einblick in die Welt der biologischen Moleküle, die im Inneren lebender Zellen ihre Arbeit verrichten! Wie in einem molekularen Video können diese winzigen molekularen Maschinen gefilmt und der Einfluss von Medikamenten untersucht werden.
Prof. Dr. Holger Stark, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
Extrasolare Planeten: Faszinierende Welten um ferne Sterne
20-20.45 • Auditorium
Tausende von Planeten, die um ferne Sterne kreisen, haben Forscherinnen und Forscher in den vergangenen Jahren entdeckt. 2025 soll der Satellit PLATO ins All starten und so effizient wie nie zuvor nach erdähnlichen Welten suchen. Der Vortrag erklärt, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das All nach fernen Planeten durchforsten und diese charakterisieren. Zudem geht es um die Frage: Ist Leben außerhalb des Sonnensystems möglich?
Dr. René Heller, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
EcoBus: Intelligentes Mobilitätssystem für Land und Stadt
21-21.45 Uhr • Auditorium
Auf der Grundlage ihrer Mobilitätsforschung entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation das Projekt EcoBus. Es basiert auf der Idee des Anruf-Busses und bietet einen routenoptimierten Transport von Tür zu Tür mit Reisezeitpunkten nach Kundenwunsch zu bezahlbaren Preisen. So entsteht ein nachhaltiges, öffentlich getragenes Mobilitätssystem für Stadt und Land.
Dr. Andreas Sorge, Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation
Der lange Weg zum Jupiter
22-22.45 Uhr • Auditorium
Das Jupitersystem mit seinen 67 Monden ist einer der faszinierendsten Orte im Sonnensystem. Wie vergangene Raummissionen gezeigt haben, finden sich dort unterirdische Ozeane aus Lava und Wasser sowie ein extrem starkes Magnetfeld, das sich weit ins All erstreckt. Der Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand und schaut auf die Jupitermission JUICE, die 2022 ins All startet.
Dr. Norbert Krupp, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Das Licht der Sonne lesen
23-23.45 Uhr • Auditorium
Unser Wissen über die Sonne beruht vor allem auf der Analyse des Lichts, das sie ins All sendet. Dieses beinhaltet auch Informationen über Phänomene und Prozesse, die dem bloßen Auge nicht zugänglich sind. So können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler etwa das Licht spektral zerlegen und so Aufschluss über Materieströmungen, Magnetfelder und chemische Zusammensetzung gewinnen.
Prof. Dr. Hardi Peter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Führungen durch das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
17.30-23.15 Uhr • nur nach Anmeldung unter www.mps.mpg.de, Treffpunkt: Foyer, nicht barrierefrei
Ein Rundgang zu Laboren und Reinräumen des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung bietet Einblicke in Forschungsthemen, Arbeitsweise und aktuelle Weltraumprojekte des Instituts. Die Führungen dauern 60 Minuten und starten im Viertelstundentakt.
Wie bewegen sich winzig kleine „Mikroschwimmer“?
17-24 Uhr
Mikroorganismen wie Bakterien oder Algen haben es viel schwerer als der Mensch, sich im Wasser fortzubewegen. Während der Mensch sich die Trägheit zu Nutze machen kann und mit kräftigen Zügen Wasser verdrängt, spielt für winzig kleine Organismen die Viskosität, also die Zähigkeit der Flüssigkeit, eine viel entscheidendere Rolle. Wie aber bewegen sich diese „Mikroschwimmer“?
Team um Prof. Dr. Stephan Herminghaus, Abteilung Dynamik Komplexer Fluide, Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation
Dünnflüssige Luft und tanzende Speisestärke
17-24 Uhr
Strömungen sind aus unserem täglichen Leben nicht wegzudenken, bergen aber einige Überraschungen. Bei den Mitmach-Experimenten lernen Sie, warum Honig zäh, aber Luft dünnflüssig ist und dass Speisestärke in Wasser gelöst eine wahre Zauberflüssigkeit ist. Dafür hauen Sie kräftig mit der Faust in die Pampe oder schauen dem Brei zu, wie er auf einem Lautsprecher kuriose Figuren tanzt.
Team um Prof. Dr. Eberhard Bodenschatz, Abteilung Hydrodynamik, Strukturbildung und Biokomplexität, Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation
Poesie der Wolken
17-24 Uhr
Lassen Sie sich erklären, wie die Wolken fliegen und welche Rolle Turbulenzen dabei spielen. Denn selbst die idyllischste Schäfchenwolke ist aus der Nähe betrachtet ein Hexenkessel. Wild wirbeln die Tröpfchen in ihrem Inneren durcheinander. Die Forscherinnen und Forscher um Prof. Dr. Bodenschatz vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation erzeugen am Nachthimmel Wolken und machen die Strömungen in ihnen mit Lasern sichtbar.
Prof. Dr. Eberhard Bodenschatz, Abteilung Hydrodynamik, Strukturbildung und Biokomplexität, Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation
Wie der Schleimpilz denkt
17-24 Uhr
Schleimpilze überraschen uns mit ihrer Fähigkeit, komplexe Aufgaben zu lösen. So finden Schleimpilze den kürzesten Weg durchs Labyrinth. Bei dem Experiment können Sie dem Schleimpilz ihre eigene Aufgabe stellen und so seine Intelligenz testen. Am Mikroskop gewinnen Sie einen Einblick, wie der Schleimpilz denkt.
Team um Dr. Karen Alim, Forschungsgruppe Biologische Physik und Morphogenese am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation
Diamanten im Labor
17-24 Uhr
Als Juwel sind besonders reine, farblose Diamanten gefragt – für die Wissenschaft sind jedoch die viel weniger kostspieligen „fehlerhaften“ Diamanten nützlich. Unreinheiten im Kristallgitter – etwa Stickstoff – ermöglichen es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Diamanten als extrem empfindliche Sensoren zu verwenden. Sehen Sie, wie Forscherinnen und Forscher solche Sensoren für ihre Arbeit einsetzen.
Dr. Gopalakrishnan Balasubramanian, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
3D-Computersimulationen von Proteinen
17-24 Uhr
Tauchen Sie ein in die Welt der Nanomaschinen lebender Zellen. Während wir Proteine am Rechner simulieren, können Sie ihnen live bei der Arbeit zuschauen, sie „anfassen“ und bewegen. Spüren Sie die Kräfte, die Proteine bewegen und fühlen Sie das Bombardement der Wassermoleküle, dem Proteine in der Zelle ständig ausgesetzt sind – 100-millionenfach vergrößert und in ein-billionenfacher Zeitlupe.
Prof. Dr. Helmut Grubmüller, Dr. Reinhard Klement, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
Sunrise – ein Teleskop verliert Bodenhaftung
17-24 Uhr
Die Geheimnisse der Sonne zu entschlüsseln, erfordert einen genauen Blick. Doch Turbulenzen in der Atmosphäre beeinträchtigen die Sicht erdgebundener Teleskope. Forscherinnen und Forscher des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung haben deshalb ein riesiges Sonnenteleskop entwickelt, das bereits zweimal von einem Heliumballon in die Stratosphäre getragen wurde. Sie präsentieren Ergebnisse der Mission und das Teleskop.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Die Sonne im Experimentallabor
17-24 Uhr
Viele der Prozesse, die sich auf und in der Sonne abspielen, lassen sich in Experimenten nachstellen. Die Forscherinnen und Forscher simulieren, wie heißes Material aus dem Innern des Sterns aufsteigt, abkühlt und wieder hinuntersinkt und wie Magnetfelder diesen Prozess beeinflussen. Zudem zeigen sie, wie sich das Licht der Sonne zerlegen lässt, um mehr über unseren Stern zu erfahren.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Solar Orbiter – die Reise zum Feuerball
17-24 Uhr
Wenn sich die Raumsonde Solar Orbiter Ende 2018 näher an die Sonne heranwagt als jede Weltraummission zuvor, werden auch wissenschaftliche Instrumente des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung der Hitze unseres Zentralgestirns trotzen. Die Forscherinnen und Forscher informieren über den aktuellen Stand der Vorbereitungen und die wissenschaftlichen Ziele der Mission.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Die Sonne und das Erdklima
17-24 Uhr
Dass die Sonne die Lebensbedingungen auf der Erde beeinflusst, ist unbestritten. Doch können sich Schwankungen der Sonnenaktivität auf das Klima auswirken? Dieser Frage gehen die Forscherinnen und Forscher nach, rekonstruieren die Sonnenaktivität vergangener Jahrzehnte und Jahrtausende und werfen einen Blick auf die aktuellen Klimaveränderungen auf unserem Planeten.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Die Korona der Sonne
17-24 Uhr
Für das Auge ist die äußere Atmosphäre der Sonne, die Korona, nur bei einer Sonnenfinsternis zu sehen. Erst das ultraviolette Licht, das die Korona ins All abstrahlt, offenbart ihr wahres Wesen: Heißes Plasma entweicht dort in heftigen Eruptionen oder strömt in Bögen zurück zur Oberfläche des Sterns. Die Forscherinnen und Forscher bieten einen einzigartigen Blick auf diese beeindruckende Region.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Dawn – Forschungsexpedition im Asteroidengürtel
17-24 Uhr
Die beiden Ziele der Weltraummission Dawn könnten unterschiedlicher nicht sein: Der Asteroid Vesta ist eine steinige Welt, die einst einen geschmolzenen Kern hatte; der Zwergplanet Ceres blieb kälter und beherbergt gefrorenes Wasser. Forscherinnen und Forscher berichten vom aktuellen Stand der Mission, ihrer Suche nach Wasser und bieten einen faszinierenden Blick auf zwei fremde Welten im Asteroidengürtel.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Die Plasma-Umgebung der Planeten
17-24 Uhr
Planeten und Monde drücken auch dem Weltraum in ihrer Umgebung ihren Stempel auf: Die Magnetfelder der Erde, des Jupiter und des Saturn etwa erstrecken sich weit ins All und fungieren als eine Art Schutzschild; der Saturnmond Enceladus spuckt gefrorenes Wasser. An Modellen und in Experimenten demonstrieren Forscherinnen und Forscher diese Vorgänge und zeigen Instrumente der Missionen Cassini und JUICE.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Neues vom Roten Planeten
17-24 Uhr
Gleich zwei Missionen, an denen Forscherinnen und Forscher des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung beteiligt sind, steuern in den nächsten Jahren den Mars an: InSight soll tief ins Innere des Planeten blicken; der ExoMars-Rover nach organischen Molekülen suchen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten von den Vorbereitungen für beide Missionen und von neuen Forschungsergebnissen des Curiosity-Rovers.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Rosetta – Rückblick auf eine einzigartige Kometenmission
17-24 Uhr
Mehr als zwei Jahre lang hat die Raumsonde Rosetta den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko auf seiner Reise um die Sonne begleitet. Im September 2016 endete die Mission mit dem Aufsetzen der Sonde auf dem Kometen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler blicken zurück auf eine einzigartige Mission, zeigen Zwillinge einiger Instrumente an Bord und berichten von wissenschaftlichen Ergebnissen.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Der Klang der Sterne
17-24 Uhr
Viele Sterne (wie die Sonne) schwingen und erzeugen so akustische Wellen, ähnlich wie ein Musikinstrument. Aus diesen Schwingungen können Forscherinnen und Forscher auf Eigenschaften des Sterneninneren schließen und etwa Alter und Entwicklungsstufe des Sterns bestimmen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung machen den Klang der Sterne mit einem kleinen Trick hörbar.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Das Sonnensystem zum Mitmachen
17-24 Uhr
Eisige Kometen, lavaspuckende Vulkane und heftige Asteroideneinschläge: Das Sonnensystem ist ein abenteuerlicher Ort. Einen Eindruck von diesen Phänomenen bieten Forscherinnen und Forscher des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in einfachen Experimenten. Auch die kleinsten Besucherinnen und Besucher können selbst Hand anlegen.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
International Max Planck Research Schools
17-24 Uhr
In den Promotionsprogrammen International Max Planck Research Schools der Max-Planck-Gesellschaft finden Studierende optimale Bedingungen, um an einem Max-Planck-Institut (MPI) zu promovieren. Vier solcher Programme bieten die Göttinger MPIs in Kooperation mit der Universität Göttingen an und decken die Bereiche Weltraumforschung, Molekularbiologie, Neurowissenschaften und Komplexe Materie ab.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institute
Barrierefreier Zugang Essen & Trinken vor Ort
Fakultät für Physik
Friedrich-Hund-Platz 1
Stille Deine Neugier – mit einem Physikstudium an der Georg-August-Universität
17-18 Uhr • Foyer
Die Studienberatung der Fakultät Physik stellt ergänzend zu den übrigen Angeboten der Fakultät an einem Info-Stand die Studiengänge im Bereich Physik vor und berät Studieninteressierte.
Dr. Yvonne Lips, Studiendekanat der Fakultät für Physik
Die erste Sekunde – zurück zum Ursprung des Universums
18-19 Uhr • Hörsaal 3
Woher kommen wir? Wie ist es Physikern möglich, das weniger als eine Sekunde alte Universum zu beschreiben? Was sind die Schwächen der Standardmodelle für Elementarteilchenphysik und Kosmologie? Wie lauten die grössten unbeantworteten Fragen der Physik? Willkommen im atemberaubenden Gebiet der Kosmoteilchenphysik, wo sich Groß und Klein, Stark und Schwach, Schwer und Leicht zu einem vereinen.
Fiona Kirk, Laura Covi, Institut für theoretische Physik
Physik-Show „Zauberhafte Physik“
19-20 / 23-24 Uhr • Hörsaal 1
„Zauberhafte Physik“ präsentiert die Physik in heiß und kalt und groß und klein. Zwischen gefrorenen Luftballons und Feuertornados finden sich Laser, Blitze, singende Stäbe, schwebende Menschen und viele andere zauberhafte Versuche. Die Physik-Show unter Leitung von Prof. Dr. Quadt ist eine Initiative von Studierenden für Studierende, Schülerinnen und Schüler und die allgemeine Öffentlichkeit.
Prof. Dr. Arnulf Quadt und Studierende, Fakultät für Physik
Ein dicker Brummer für Spezialeinsätze: Das Top-Quark am Large Hadron Collider (LHC)
20-21 Uhr • Hörsaal 4
Das Top-Quark ist mit großem Abstand das schwerste bekannte Elementarteilchen. Diese Eigenschaft ist so außergewöhnlich, dass es in vielerlei Hinsicht ganz besonders und einmalig ist. Sein Studium erlaubt es, das Standardmodell der Teilchenphysik in bisher nicht gekanntem Detail präzise zu untersuchen, was einige Überraschungen hervorgebracht hat.
Dr. Boris Lemmer
Das Higgs Boson und der Large Hadron Collider am CERN
20.30-21.30 Uhr • Hörsaal 3
2012 wurde ein Higgs-Boson am LHC-Beschleuniger am CERN entdeckt. Warum war diese Entdeckung so wichtig? Was trägt sie zu unserem Verständnis der Masse von Teilchen bei? Und welche zukünftigen Entdeckungen können wir in den nächsten Jahren erwarten? Diese und weitere Fragen werden in diesem Vortrag beantwortet.
Dr. Michel Janus, II. Physikalisches Institut
Die Dunkle Seite der Kosmologie
21-21.45 Uhr • Hörsaal 2
Die Kosmologie stellt die großen Fragen der Physik: Wann und wie ist das Universum entstanden? Welche Form und welchen Inhalt hat es? Wie sind die Strukturen, die wir heute mit großen Teleskopen beobachten, aus der gleichförmigen, heißen Ursuppe entstanden? Die Antworten darauf werden immer genauer, aber sie werfen neue, ebenso große Fragen auf.
Prof. Dr. Jens Niemeyer, Institut für Astrophysik
magia naturalis (oder: Wie aus Magie Physik wird)
22-23 Uhr • Hörsaal 3
Der 45- bis 60-minütige Vortrag zeigt anhand einiger Beispiele und Experimente die Physik hinter wundersamen, mystischen Erscheinungen. Wir betrachten, wie Naturgesetze an die Stelle von Göttern, Geistern und Dämonen traten und wie dies unsere Wahrnehmung der Welt änderte.
Aike Ruhlandt, Institut für Röntgenphysik
Environmental-Transmissions-Elektronenmikroskop
stündlich ab 17 Uhr, Dauer: 60 min
Haben Sie schon einmal ein Atom bzw. eine Atomreihe gesehen? Wie verhalten sich bestimmte Materialien, wenn man eine Umwelt künstlich erschafft? Erleben Sie hautnah die Welt der kleinsten Teilchen und ihre Interaktion mit einer künslich geschaffenen Umwelt, besuchen Sie eines von zwei Environmental-Transmissions-Elektronenmikroskopen in ganz Europa.
Ionenbeschleuniger: Materialanalyse vom Feinsten
stündlich ab 17 Uhr, Dauer: 60 min • Beschleunigerhalle D -1, Treffpunkt: Infostand im Eingangsbereich
Besichtigung der Ionenbeschleuniger des II. Physikalischen Instituts. Sie erfahren, wie ein Ionenbeschleuniger funktioniert und für welche Anwendungen in der Materialanalyse und Materialbearbeitung er eingesetzt wird. Computerchips oder Smartphones würde es ohne Ionenbeschleuniger nicht geben. Ionenbeschleuniger blicken tief ins Innere von Materialien, erkennen Kunstfälschungen und vieles mehr.
Prof. Dr. Hans Hofsäss, II. Physikalisches Institut
Physik in Göttingen: Von Lichtenberg bis zu den Vätern der Quantenphysik
stündlich ab 18 Uhr, 45 min • Physicalisches Cabinet
Im Physicalischen Cabinet, der historischen Sammlung der Physik, bieten wir Führungen in Kleingruppen an, in denen wir die Geschichte der Physik in Göttingen lebendig werden lassen. Zudem wird es Vorführungen kleinerer Experimente vor der Sammlung geben und die Möglichkeit, selbst einen modernen Nachbau des berühmten Gauß-Weber-Telegraphen auszuprobieren.
Daniel Steil, Cinja Seick, Manfred Schrader, I. Physikalisches Institut
Sonderforschungsbereich 1073 goes public
17-24 Uhr • Foyer
Der Sonderforschungsbereich 1073: Kontrolle der Energieumwandlung auf atomaren Skalen stellt sich vor. Mit Experimenten zum Mitmachen, Anschauen und Anfassen wird Grundlagenforschung für jede Altersgruppe attraktiv veranschaulicht. Wie wird Energie aus Sonnenlicht gewonnen und wie können wir sie nutzbar machen? Kann man diese Energie auch nahezu verlustfrei speichern, um sie später zu verwenden?
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Sonderforschungsbereich 1073
Planetenentdeckung zum Anfassen
17-21 Uhr • Foyer
Das Planetensystem um unsere Sonne ist, wie wir heute wissen, nicht einzigartig im Universum. In den letzten 20 Jahren wurden u.a. mit der Transitmethode viele weitere Planetensysteme um andere Sterne entdeckt. Kleine und große Forscherinnen und Forscher können das Prinzip dieser Methode an einem Modell spielerisch nachempfinden und die gemessenen Lichtkurven gleich an einem angeschlossenen Rechner auswerten.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Institut für Astrophysik
Blick ins All: Live-Beobachtungen mit dem 50-cm-Spiegelteleskop der Astrophysik
17-24 Uhr • Kuppel Astrophysik/F05.106
Beobachten Sie – bei klarem Himmel – mit dem 50-cm-Spiegelteleskop des Instituts für Astrophysik eindrucksvolle Himmelsobjekte: Unsere Nachbarplaneten Venus und Mars (bis 20 Uhr), den Gasplaneten Uranus, sowie Gasnebel, Staubwolken, Sternhaufen und Galaxien. Die Beobachtungsplattform und die Kuppel mit dem Teleskop sind an diesem Abend bei geeigneter Witterung durchgehend für Besucherinnen und Besucher geöffnet.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Institut für Astrophysik
Detektive im Labor: Wie bestimmt man die physikalischen Eigenschaften eines Sterns?
17-24 Uhr • Foyer
Sterne sind so weit entfernt, dass wir sie nicht vor Ort untersuchen können. Selbst mit den größten Fernrohren sind keine Einzelheiten auf ihnen zu erkennen. Bekommen Sie an einfachen Experimenten einen Einblick in die Detektivarbeit, mit der Astrophysikerinnen und -physiker das Licht der Sterne und Galaxien zu deuten gelernt haben und deren Eigenschaften wie Größe, Temperatur, Masse und Zusammensetzung bestimmen.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Institut für Astrophysik
Highlights der Göttinger Astronomiegeschichte
17-24 Uhr • Foyer Astrophysik/F3 E04
Astronomie und Astrophysik haben eine lange Tradition in Göttingen, die in die Gründungszeit der Universität zurückreicht. In der historischen Sammlung des Instituts für Astrophysik sind zahlreiche Gegenstände und Instrumente aus dem 17. bis 20. Jahrhundert erhalten, die an das Wirken herausragender Wissenschaftler wie Tobias Mayer, Carl Friedrich Gauß und Karl Schwarzschild erinnern.
Stickeralbum „Göttinger Sammelsurium“ im Physicalischen Cabinet
17-24 Uhr • Physicalisches Cabinet
Mit dem Stickeralbum „Göttinger Sammelsurium“ laden die Sammlungen, Museen und Gärten der Universität Göttingen zum Sammeln faszinierender Objekte der Wissenschaft ein. Auch im Physicalischen Cabinet können Aufkleber ergattert werden.
Fotostation: Ihr Gesicht in der Nähe eines schwarzen Lochs
17-24 Uhr • Foyer
Objekte in der Nähe eines schwarzen Lochs erscheinen durch Effekte der allgemeinen Relativitätstheorie stark verzerrt. Sie können dort sogar um die Ecke schauen. Lassen Sie sich überraschen, wie Sie in der Nähe eines schwarzen Lochs aussehen würden.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Institut für Astrophysik
Wie schwer ist die Milchstraße? Live-Messungen von kalten Wasserstoffwolken mit einem 3-m-Radioteleskop
18-21 Uhr • Außenbereich neben dem Teich (nur bei trockenem Wetter)
Unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, ist von kalten (-170 C) Gaswolken aus neutralem Wasserstoff durchzogen. Dieser leuchtet schwach bei einer Frequenz von 1,2 GHz (d.h. im Mobilfunk-Bereich). Da Radiowellen in diesem Bereich durch Wolken dringen, kann man sie sogar tagsüber und bei (fast) jedem Göttinger Wetter beobachten und aus den Messungen die Gesamtmasse der sichtbaren Milchstraße abschätzen.
Dr. Frederic Hessman, Institut für Astrophysik
Weltraumwetter: Stürme im All
17-24 Uhr • Foyer
Wir zeigen anschaulich, wie wir Sonnenstürme mit den Messdaten aktueller Weltraummissionen wie STEREO in 3D analysieren und aus den Ergebnissen Weltraumwetterberichte erstellen. Am Design aktueller Kameras erläutern wir, wie wir der Sonne in den nächsten Jahren mit der NASA Solar Probe Plus Sonde zum Greifen nah kommen werden. Zu jeder vollen Stunde werden wir einen Weltraumwetterbericht für die kommenden Tage zeigen.
Dr. Volker Bothmer, Johannes Hinrichs, Niclas Mrotzek, Dr. Giuseppe Nisticò
Teilchenphysik-Kino
17-24 Uhr • Seminarraum 7 (C.01.101), 1. Etage
2014 wurde das CERN 60 Jahre alt. CERN ist die Europäische Organisation für Kernforschung und eines der größten und renommiertesten Zentren für physikalische Grundlagenforschung der Welt. Grund genug für einen Film über die Teilchenphysik mit einer Live-Schaltung zum CERN. Davon abgesehen, werden hands-on-Experimente mit den Besucherinnen und Besuchern durchgeführt.
Quantenmechanik in Aktion: Die Nebelkammer
17-24 Uhr • Foyer
Elementarteilchen sind zu klein, als dass man sie sehen könnte. Man kann ihre Flugbahn aber in einer Nebelkammer sichtbar machen und sie damit untersuchen. Abgesehen von der fest installierten Kammer werden wir auch kleine Nebelkammern zum Selberbauen mit Trockeneis und Alkohol vorstellen und mit Ihnen bauen.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, II. Physikalisches Institut
Barrierefreier Zugang
Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie
Büsgenweg 1-3
Geschichte und Geschichten zur natürlichen Radioaktivität
17-18 / 18-19 Uhr • FSR 2.1, Büsgenweg 2 Kellergeschoss
Die Geschichte der ionisierenden Strahlung begann mit der Entdeckung von Wilhelm Conrad Röntgen 1895 und wurde später stark von Marie Curie beeinflusst. Erstaunlicherweise ist Radioaktivität nicht nur in kerntechnischen Anlagen vorhanden, sondern natürlicherweise überall in der Erdkruste. Auch die Sonne sorgt für ionisierende Strahlung. Selbst wir tragen radioaktive Stoffe in unseren Körpern. Neben Exponaten veranschaulicht dies eine Nebelkammer.
Bernd Kopka, Labor für Radioisotope

Südstadt / HAWK

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Bunsenstraße 10
Lichtpfad durch die Wiege der Luftfahrtforschung
17-24 Uhr
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt Göttingen gilt weltweit als Wiege der modernen Aerodynamik. Hier wurde 1907 die erste staatliche Luftfahrtforschungseinrichtung gegründet. Heute arbeiten hier mehr als 480 Fachleute an den Flugzeugen, Raumschiffen und Hochgeschwindigkeitszügen der Zukunft. In der Nacht des Wissens werden entlang eines Lichtpfades einige einzigartige Anlagen gezeigt.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Weltraum auf Erden – mitten in Göttingen
17-24 Uhr
236 Kubikmeter Weltraum mitten in Göttingen: Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt wird unter realistischen Bedingungen an Raumfahrtantrieben geforscht. Kernstück der Versuchsanlage STG-ET (Simulationsanlage für Treibstrahlen Göttingen – Elektrische Triebwerke) ist eine Vakuumkammer, in der ein Stück Weltraum auf Erden simuliert wird. Bei Temperaturen bis -268 Grad Celsius untersuchen die Forscherinnen und Forscher Ionenantriebe.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Komfortabler fliegen: Das Forschungsflugzeug Do 728
17-24 Uhr
Wohl einzigartig ist ein Großraumflugzeug inmitten einer Stadt, die keinen Flugplatz hat. Die Do 728 soll allerdings auch nicht fliegen, sondern dient der Forschung für ein besseres Klima an Bord von Flugzeugen.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Experimente aus der Luft- und Raumfahrt
17-24 Uhr
Warum fliegt ein Flugzeug? Wie funktioniert ein Hubschrauber? Solche und ähnliche Fragen werden vom DLR_School_Lab beantwortet, einem der ersten und erfolgreichsten Schülerlabore Deutschlands. Nicht nur Kinder können hier selbst basteln und experimentieren.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Filmprogramm aus 100 Jahren Luft- und Raumfahrtforschung in Göttingen
17-24 Uhr
Historische Filmaufnahmen von Untersuchungen im Windkanal, aktuelle Forschungen und TV-Berichte über das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt: Besucherinnen und Besucher können sich im Filmprogramm rund um die Uhr bewegte Bilder aus über 100 Jahren Luft- und Raumfahrtforschung in Göttingen ansehen.
Nachbau des ersten Serienflugzeuges der Welt: Der Lilienthal-Gleiter
17-24 Uhr
Der sogenannte Normalsegelapparat ist das erste Serienflugzeug der Welt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat zum 125-jährigen Jubiläum des ersten Menschenfluges von Otto Lilienthal dessen bekanntestes Fluggerät historisch korrekt im Maßstab 1:1 nachbauen lassen und erstmals in einem Windkanal untersucht. Weltweit sorgten die Erkenntnisse für Aufsehen. Erstmals wird der Gleiter in Göttingen ausgestellt.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Prüfstand für Turbinen
17-24 Uhr
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt verfügt über einen der weltweit leistungsstärksten Prüfstände für Flugzeug- und Kraftwerkturbinen. Die Next Generation Turbine (NG-Turb) ist in der Lage, Turbinen moderner Flugzeuge vom Geschäftsflieger bis zum A380-Großflugzeug zu untersuchen. Ziel ist die Entwicklung umweltfreundlicher und kostengünstiger Triebwerke. Die neue Anlage wird erstmals der breiten Öffentlichkeit präsentiert.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Barrierefreier Zugang
HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst
Von-Ossietzky-Straße 99 und 100
Laserschwert und Plasmablitz
18-18.30 / 21-21.30 Uhr • C_E05
Welche Kräfte haben Laserstrahlen und physikalisches Plasma, aus dem Gewitterblitze bestehen, in der Wirklichkeit? In einem unterhaltsamen Vortrag begeben wir uns auf die Spuren der Laserschwerter und der großen Kräfte winziger Blitze. Neueste Technologien und aktuelle Forschung werden praxisnah vorgestellt. Natürlich sind auch die jungen Forscherinnen und Forscher herzlich willkommen!
Prof. Dr. Wolfgang Viöl
Die Physik in Hollywood: Science und Fiction in Blockbustern
19-19.30 / 22-22.30 Uhr • C_E05
Explosionen im Weltall, ein Laser als Schneidwerkzeug oder fliegende Tiere. Natürlich spielt die Physik in jedem Film eine Rolle, aber wie weit dehnen die Geschichten die Wirklichkeit aus? Dieser Vortrag zeigt auf unterhaltsame Art und Weise anhand von Filmausschnitten, wie die Physik in Hollywood-Blockbustern eingesetzt wird und was davon Science oder doch nur Fiction ist.
Prof. Dr. Stephan Wieneke
Sampling: Wie kommt das Klavier in den Chip?
19-19.30 Uhr • B_E01/E02
Musikerinnen und Musiker, insbesondere Spielerinnen und Spieler von Tasteninstrumenten, träumen schon immer davon, alle nur denkbaren Instrumentenklänge in einem Tasteninstrument in möglichst hoher Qualität versammelt zu haben. Digitale Technik bringt dieses Ziel zum Greifen nah. Der Vortrag führt durch die Grundzüge des digitalen Samplings von natürlichen Musikinstrumenten bis hin zu Klangbeispielen von digitalen Workstations.
Prof. Dr. Thomas Hirschberg
Was tun, wenn Schwingungen stören?
20-20.30 Uhr • C_E05
Brücken, Gebäude, Flugzeuge: Alles schwingt. Zumeist sind diese Schwingungen unerwünscht und beeinträchtigen die Funktion. Ein hochauflösendes Mikroskop wird genauso durch Schwingungen gestört, wie eine hochgenaue Bearbeitungsmaschine. Was tun, wenn Schwingungen stören? Wie lassen sich Schwingungen simulieren, messen und reduzieren? Es werden im Vortrag mit Experimenten dazu Antworten gegeben.
Prof. Dr. Karl-Josef Schalz
Strömung und Simulation
20-20.30 Uhr • B_E01/E02
„Panta Rhei – Alles fließt“, sagten schon die Griechen. Leonardo da Vinci skizzierte Strömungen von Hand. Wir simulieren Strömungen am Computer und filmen Strömungen im Labor und zeigen so an ausgewählten Beispielen, was Ihnen im Lehrgebiet Fluidtechnik an der HAWK vermittelt wird.
Prof. Dr. Peter Reinke
Batteriespeicher in Fahrzeugen und ihre Eigenschaften bei Verkehrsunfällen
21-21.30 Uhr • B_E01/E02
Alternative Antriebe verlangen ein abgewandeltes taktisches Vorgehen im Falle eines verunglückten Fahrzeugs. Was sind die Gefahren und wie kann ich der Feuerwehr ihre Arbeit erleichtern, was muss ich wissen?
Daniel Freier
Messtechnik zum Mitmachen
18-22 Uhr • GÖ-B_E08
In Göttingen gibt es viele Unternehmen, die Messtechnik herstellen. Heute zeigen wir, wofür Messtechnik gebraucht wird: Wie man steht ohne umzufallen und wie man den Übergang vom Stehen zum Gehen strategisch meistert, wie Schwingungen gedämpft werden können und wie ganz kleine Dinge ganz groß werden. Außerdem gibt es Experimente mit polarisiertem Licht.
Measurement Valley e.V., Martin Pusch (Ottobock), Hans-Jürgen Oberdiek (Carl Zeiss), Sebastian Funke (Accurion)
Vorführung Nebelkanal
18-22 Uhr • C_E07
In dem Nebelkanal der HAWK können Strömungen sichtbar gemacht werden.
Marcus Schmidt
NE555 – 1972 bis heute
18-22 Uhr • C_115
Der NE555 der Firma Signetics lebt und lebt und lebt. Es handelt sich hierbei um den weltweit am häufigsten produzierten integrierten Schaltkreis. Ein Zeitgeber-IC. Im Jahr 2003 wurden noch mehr als 1.000.000.000 NE555 hergestellt. Signetics ist allerdings Geschichte. Die Firma ging in Philips, heute NXP, auf. Hier können Sie sich Ihre eigene kleine NE555-Schaltung selber löten (und mitnehmen).
Andre Henkel
Hi Lights – Faszination Licht
18-22 Uhr • C_E09
In unseren Physik-Laboratorien können Sie Laser, Optiktafel, Holografie und optische Geräte in Aktion sehen.
Torsten Lex, Stefan Born
Auf Fehlersuche
18-22 Uhr • GöTec
Laborbesichtigungen im Bereich Werkstoffprüfung/Werkstoffanalytik.
Prof. Dr. Gisela Ohms, Dr. Stanislawa Hausmann, Benny Schumacher
Smart Mirror
18-22 Uhr • B_E07
Ein Spiegel für die Darstellung von Informationen und Interaktion mit Nutzerinnen und Nutzern.
Prof. Dr. Bernd Stock, Christoph Brügge, Michael Schäfer
Laserbeschriften
18-22 Uhr • F_E03
Wie gut kennt Ihr Euch mit Lasern aus? Stellt Euer Wissen in einem kleinen Quiz rund um das Thema Laser unter Beweis. Die Gewinnerinnen und Gewinner können ihren eigenen Kugelschreiber mit einem Gravierlaser beschriften.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Fakultät Naturwissenschaften und Technik
Zellen und Plasmamedizin
18-22 Uhr • F_206
Plasma wird in der Medizin genutzt, um die Wundheilung zu beschleunigen und um zu desinfizieren. Informationen über die Plasmamedizin können Sie in unseren Biolaboren erhalten. Sie erfahren, wie ein Gerät zur Wundbehandlung aufgebaut ist und können es am eigenen Leib testen. Außerdem wird mit dem Live Cell Imaging demonstriert, wie Mikroskopie an lebenden Zellen funktioniert.
Monika Gelker
Was ist Plasma?
18-22 Uhr • F_E05
Und was macht man damit? In unseren Laboren zeigen wir, wie die „gezähmten Blitze“ funktionieren und wie man sie anwenden kann. In Experimenten können Sie die Entstehung und das Verhalten von Plasma im Vakuum verfolgen.
Stephan Brückner
Plasma technisch genutzt
18-22 Uhr • D_E02
Wie wird Plasma genutzt? Wir zeigen Ihnen Möglichkeiten, Plasma direkt in der Industrie einzusetzen. In unseren großen Hallen sind unterschiedliche Plasmaanlagen für industrielle Zwecke zu besichtigen.
Martin Bellmann
Fräsen und 3D-Drucken
18-23 Uhr (Pause von 21-21.30 Uhr) • E_E07/E12
Es können die gut ausgestatteten mechanischen Werkstätten der HAWK besichtigt werden. Dabei sind Fräsen (3D/5-Achsen) sowie 3D-Drucken in Aktion zu bewundern.
Reinhard Mollus, Niklas Buchwald