Medizin und Medizintechnik

Dazu wurden 80 Programmeinträge gefunden an den Arealen: Zentralcampus», Klinikum», Nordcampus», Südstadt / HAWK».

Zentralcampus

Barrierefreier Zugang
Kulturwissenschaftliches Zentrum (KWZ)
Heinrich-Düker-Weg 14
PflegeKultur: Ein kulturwissenschaftlicher Blick auf ein wichtiges Arbeits- und Erfahrungsfeld
17-24 Uhr • Foyer
Das Projekt PflegeKultur baut auf empirischer Forschung zu verschiedenen Aspekten der Pflege auf. Masterstudierende verwandelten ihre Ergebnisse in Unterrichts- und Informationsmaterialien. Die erarbeiteten Vermittlungsformen kulturwissenschaftlicher Kompetenz für die Pflegeausbildung sind auf einer Internetplatform abrufbar und werden hier zum ersten Mal vorgestellt.
Master Studierende der Kulturanthropologie aus dem Projektseminar von Prof. Dr. Regina Bendx, Kulturanthropologie und Dr. Sabine Wöhlke, Ethik und Geschichte der Medizin
Barrierefreier Zugang Essen & Trinken vor Ort
Zentrales Hörsaalgebäude (ZHG)
Platz der Göttinger Sieben 5
Kranksein im alten Ägypten: Vom Symptom zur Arznei
18-18.40 Uhr • Hörsaal 010
In zwei Teilen (von je 20 Minuten) berichten Göttinger Ägyptologinnen über die Krankheitswelt der alten Ägypter. In Wort und Tat! Wir bieten einen Überblick über die Konzeptualisierung von Krankheit und ihre Behandlung. Teil 1: Die Krankheitsvorstellungen der Ägypter: Die medizinischen Papyri im Überblick – Di Biase-Dyson. Teil 2: Heiler oder Heuchler? Die Arzneimittel der alten Ägypter – Augner/Glöckner/Roß.
Jun. Prof. Dr. Camilla Di Biase-Dyson, Lisa Augner, Melanie Glöckner, Anja Roß
Von Oberflächlichem zu tiefen Einsichten: Die Mathematik hinter Computertomographie (CT) & Co
17-24 Uhr • oberes Foyer
Haben Sie sich nachts schon einmal vor einem Schatten gefürchtet, der wie ein Monster aussah, obwohl es nur ein Baum war? Und was hat das mit CT zu tun? Wir erklären durch Experimente mit Licht und Schatten die Verwandtschaft dieser Probleme. Außerdem können Sie anhand von kleinen Zahlenrätseln selbst ausprobieren, wie ein CT Daten auswertet. Erfahren Sie, wie man fast Unsichtbares sichtbar macht!
Arbeitsgruppe Inverse Probleme, Institut für Numerische und Angewandte Mathematik
Grippe, HIV und Co. – Erregern auf der Spur
17-24 Uhr • oberes Foyer
Werden Sie selbst zum Infektionsforscher, arbeiten Sie mit Pipette und Fluoreszenz-Mikroskop und probieren Sie die Kleidung für ein Sicherheitslabor an. Erfahren Sie von unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, wie sie den Eintritt von Viren in Körperzellen verhindern wollen.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Deutsches Primatenzentrum GmbH - Leibniz-Institut für Primatenforschung
Mitmachaktionen zur Hirnforschung
17-24 Uhr • oberes Foyer
Testen Sie an sich selbst, wie spielerisches Lernen funktioniert und ob Sie Ihren Augen trauen können. Erfahren Sie, wie Ihre Handbewegungen im Gehirn geplant werden und wie man diese Information für die Steuerung von Neuroprothesen nutzen kann. Spielen Sie „Schere, Stein, Papier“ gegen den Computer und erleben Sie, wie Ihre Hand in einer virtuellen Umgebung agiert.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Deutsches Primatenzentrum GmbH - Leibniz-Institut für Primatenforschung
Bilder sagen mehr als 1.000 Worte
17-24 Uhr • oberes Foyer
Kann man dem Gehirn beim Denken zusehen? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler demonstrieren, wie sie mit Hilfe der Magnetresonanztomografie die Funktion unserer Organe untersuchen. Lassen Sie sich von einem außergewöhnlichen Quiz überraschen und von der Bilddarstellung begeistern.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Deutsches Primatenzentrum GmbH - Leibniz-Institut für Primatenforschung
Das Kofferlabor
17-24 Uhr • oberes Foyer
Wir haben in Göttingen ein Kofferlabor entwickelt, das alle Reagenzien und Ausrüstung enthält, um Viren wie Ebola und Zika innerhalb von 15 Minuten zuverlässig nachweisen zu können. Da das Kofferlabor mit Solarstrom betrieben wird und ohne kühlungsbedürftige Reagenzien auskommt, kann es auch in abgelegenen Dörfern betrieben werden.
Dr. Ahmed Abd El Wahed, Abteilung Mikrobiologie und Tierhygiene, Department für Nutztierwissenschaften/Deutsches Primatenzentrum GmbH - Leibniz-Institut für Primatenforschung
Entdeckungsreise ins Reich der Sinne
17-24 Uhr • oberes Foyer
Tauchen Sie mit uns ein in die Welt der Neuro- und Sinnesphysiologie: Schauen Sie Ihren Muskeln bei der Arbeit zu, messen Sie ihre Reaktionszeit und testen Sie Ihre Sinne. Verschiedene Experimentierstationen laden Groß und Klein zum Erforschen und Entdecken ein.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Institut für Neuro-und Sinnesphysiologie
Barrierefreier Zugang
PFH Private Hochschule Göttingen
Weender Landstraße 3-7
Diabetes-Management im digitalen Zeitalter
17 / 18.30 / 20 / 21.30 Uhr
Mit Hilfe eines automatisierten elektronischen Tagebuchs erhalten Patientinnen und Patienten mit Diabetes individualisierte Empfehlungen und Warnungen in Notsituationen. Lernen Sie, welche Entscheidungen Patientinnen und Patienten im Alltag fällen müssen und wie sie dabei mit modernen Technologien unterstützt werden können.
Prof. Dr. Stephan Weibelzahl
Orthobionik live erleben
17-24 Uhr
Im Alltag oder bei den Paralympics: Prothesen, Sportgeräte und Hilfsmittel für Menschen mit Behinderung kombinieren Handwerk und Hightech. Die Orthobionik schafft die Verbindung von Biomechanik, Medizin und Materialwissenschaft. Studierende der Orthobionik präsentieren Ihnen ihre selbst angefertigten Hilfsmittel und erklären, wie moderne Medizintechnik dem Menschen hilft.
Prof. Dr. med. Frank Braatz und Andere
Orthobionik zum Ausprobieren: Gehen mit Prothesenfüßen
17-24 Uhr
Moderne Prothesen helfen Menschen mit Handicap dabei, das alltägliche Leben zu meistern. Speziell angefertigte Geh-Orthesen mit verschiedenartigen Fußpassteilen machen es bei dieser Aktion für den Besucher möglich, nachzuempfinden, wie sich das Gehen mit Prothesenfüßen anfühlt. Wo ist der Unterschied zwischen „normalen“ und „sportlichen“ Prothesenfüßen? Testen Sie selbst!
Prof. Dr. Siegmar Blumentritt

Klinikum

Institut für Ethik und Geschichte der Medizin – Universitätsmedizin Göttingen
Humboldtallee 36
Weibersache oder Wissenschaft: Die Sammlung zur Geschichte der Geburtsmedizin
18-18.30 Uhr
Lange Zeit war Geburtshilfe Frauensache. Seit dem 18. Jh. wurde die Geburtshilfe zu einer Wissenschaft, die von Ärzten, also Männern, betrieben wurde. In diesem Wandel spielten das Accouchierhaus, das Entbindungshospital der Universität, seine Professoren und Studenten, aber auch die Patientinnen eine entscheidende Rolle.
Prof. Dr. Jürgen Schlumbohm
Die Sammlung zur Geschichte der Geburtsmedizin
18.30-19.30 Uhr • Anmeldung unter kdrost@gwdg.de oder 39-9007
Die Sammlung zur Geschichte der Geburtsmedizin umfasst heute ca. 1.200 Objekte. In der Dauerausstellung sind eindrückliche Beispiele aus der Geburtshilfe zu sehen. Wie genau sah universitäre Geburtshilfe aus und welche Besonderheiten brachte diese Entwicklung mit sich? Die Führung schließt an den vorherigen Vortrag an.
Prof. Dr. Jürgen Schlumbohm
Barrierefreier Zugang Essen & Trinken vor Ort
Universitätsklinikum Göttingen
Robert-Koch-Straße 40
Moderne Behandlung von Eierstock- und Gebärmutterkrebs
18.30 Uhr • Hörsaal 04
Durch die moderne Roboterchirurgie haben sich die Behandlungsergebnisse im Bereich der Eierstocks- und Gebärmutterhalskarzinome elementar verbessert. Dieser Vortrag zeigt, welche Chancen moderne Operationsmethoden haben und wie die chirurgische gynäkologische Frauenheilkunde davon profitiert.
Dr. Martin Hellriegel, Gynäkologie und Geburtshilfe
Strategien gegen Tumorzellen
19 Uhr • Hörsaal 542
Krebszellen machen krank, weil ihr Wachstum unkontrolliert erfolgt. Dem liegt ein fehlerhaftes Zusammenspiel von Molekülen zugrunde. Das Fehlen von Kontrollmechanismen kann aber auch genutzt werden, um Tumorzellen zum Absterben zu bringen. Dies geschieht bereits bei Chemotherapien. Der Vortrag beschreibt Ansätze, um solche Strategien gezielt zu verbessern.
Prof. Dr. Matthias Dobbelstein, Molekulare Onkologie
Brustkrebs ist heilbar
20.15 Uhr • Hörsaal 552
Brustkrebs ist die häufigste bösartige Erkrankung der Frau und trifft jede siebte Frau im Laufe ihres Lebens. Während fortgeschrittene, metastasierte Stadien immer noch tödlich verlaufen, sind Frühstadien bei konsequenter, leitliniengerechter Therapie heutzutage heilbar. Früherkennung und adäquate, stadiengerechte Therapie sollen hier dargestellt werden.
PD Dr. Dr. Gerd Bauerschmitz, Gynäkologie und Geburtshilfe
Krebs in Mund und Rachen
21.15 Uhr • Hörsaal 552
Eine besondere Herausforderung für jede Betroffene und jeden Betroffenen ist eine Krebserkrankung im Mund- und Rachenbereich. Wie kann man die Erkrankung frühzeitig erkennen? Was kann man zur Vorbeugung tun und was um sie zu behandeln? Wir berichten darüber, wie man damit umgeht, wenn Essen, Schlucken und Sprache sich verändern. Was kann man heute zum Erhalt von Funktion und Lebensqualität tun?
PD Dr. Florian Böhrnsen, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Chromosomen und Gene: Wegweiser zur besseren Behandlung von Blutkrebs
21.30 Uhr • Hörsaal 542
Der genetische Hintergrund von Krebserkrankungen wird immer besser verstanden. Genetische Veränderungen in den vorhandenen Tumorzellen können nachgewiesen werden – so wird eine direkt auf den Pateinten zugeschnittene oder direkt gegen die genetischen Defekte gerichtete Therapie möglich. Das INDIGHO-Speziallabor der UMG führt diese speziellen, modernen genetischen Untersuchungen durch.
Prof. Dr. Detlef Haase, Hämatologie, INDIGHO
RoboDoc: Was tut ein OP-„Roboter“?
17-24 Uhr • Haupteingang
Roboterassistierte OP-Systeme haben als Weiterentwicklung der Schlüssellochmethode die operative Therapie in vielen Bereichen revolutioniert. Aber operiert ein Robotersystem wirklich selbst und wann kann ein OP-Roboter eingesetzt werden? Operiert er besser als ein Mensch? Versuchen Sie sich selbst als Roboterchirurg – an einem wirklichkeitsgetreuen Demonstrationsmodell.
Ärztinnen und Ärzte, Urologie und Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie
Da muss man durch! Begehbares Darmmodell
17-24 Uhr • Osthalle
Unser Darm: Ein großes, hochkomplexes Organ. In einem sechs Meter langen Modell können die unterschiedlichsten Darmerkrankungen betrachtet werden. Von Schleimhautpolypen und Adenomen bis hin zum Pflastersteinrelief, dem Kennzeichen für Morbus Crohn. Und es ist zu sehen, wie Darmpolypen, mögliche Vorstufen von Darmkrebs, während der Darmspiegelung mit einer kleinen Schlinge entfernt werden.
Ärztinnen und Ärzte, Gastroenterologie und gastrointestinale Onkologie
Das Göttingen Comprehensive Cancer Center (G-CCC ) stellt sich vor
17-24 Uhr • Osthalle
Das UniversitätsKrebszentrum ist ein interdisziplinäres Zentrum, unter dessen Dach alle onkologisch arbeitenden Kliniken und Institute der Universitätsmedizin Göttingen vereint sind. Das G-CCC stellt sich und seine (Kooperations-)Partner vor. Welche Forschungen werden unterstützt? Wie gelangen Erkenntnisse aus der Forschung in die klinische Praxis? Und welche Angebote gibt es für Patientinnen und Patienten sowie Angehörige?
Dr. Helge K. Schumacher, G-CCC
Was ist der Onkologie-Verbund Nordhessen (OVNH)?
17-24 Uhr • Osthalle
Netzwerke spielen in der Optimierung von Prozessen eine immer wichtiger werdende Rolle. Welche Rolle spielen Netzwerke in der Onkologie für die gemeinsame Studiengestaltung? Wie funktioniert gestufte Versorgung? Welchen regionalen Radius hat eine universitäre Onkologie? Welchen Nutzen ziehen Patientinnen und Patienten aus solchen Netzwerken?
Dr. Helge K. Schumacher, Göttingen, Prof. Dr. Josef Rüschoff und Dr. Mathias Kleiß, Kassel
Urologische Endoskopie: Ein wichtiger Baustein in der onkologischen Diagnostik und Therapie
17-24 Uhr • Haupteingang
Um Erkrankungen erkennen und behandeln zu können, muss in den Körper geschaut werden können. Dies geschieht häufig mit Hilfe von endoskopischen Verfahren. Wie genau funktioniert Endoskopie? Versuchen Sie selbst, ein wichtiges diagnostisches und therapeutisches Verfahren durchzuführen.
Ärztinnen und Ärzte, Urologie
Das schauen wir uns mal an: Endoskopie zum Ausprobieren
17-24 Uhr • Osthalle
Die moderne Endoskopie verschafft optischen Zugang zu den kleinen und schwer zu untersuchenden Organen im Kopf-Hals-Bereich wie Kehlkopf, Speiseröhre und Luftröhre. HNO-Ärztinnen und -Ärzte können sich mit Hilfe der Endoskopie meist schon ein genaues Bild der Befunde machen, bevor aufwändige bildgebende Verfahren wie Computertomografie oder Kernspintomografie erfolgt sind. Endoskopieren Sie selbst!
Ärztinnen und Ärzte, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Wie aus Stress Gefühle werden: Die Neurobiologie der Angst
18 Uhr • Hörsaal 81
Stress-Reaktionen zeigen sich von Mikroorganismen bis zu höheren Wesen. Angst als Emotion umfasst beim Menschen relativ archaische Prozesse bis hin zu Vorgängen in Hirnsystemen, die z.B. mit Antizipation, Kognition und Verhalten assoziiert sind. Anhand zahlreicher Beispiele wird ein kurzer Eindruck neurobiologischer Modelle von einfachen Fluchtreaktionen bis zu komplexen Angsterkrankungen gegeben.
PD Dr. Dirk Wedekind, Psychiatrie und Psychotherapie
Was ist Stottern? Was ist Parkinson?
18.15 Uhr • Hörsaal 552
Stottern ist eine Redeflussstörung, die verunsichert und beschämt. Aber was ist Stottern und wo kommt es her? Wie gehe ich mit Stotternden um? Und was kann ich selbst dagegen tun? Die Parkinson’sche Erkrankung tritt immer häufiger auf. Aber was genau ist Parkinson? Wer bekommt Parkinson und welche Formen gibt es?
Prof. Dr. Martin Sommer, Klinische Neurophysiologie
Epigenetik: Von vererbbaren Erinnerungen zur Demenz
19 Uhr • Hörsaal 81
Das Forschungsgebiet der Epigenetik untersucht die Vererbbarkeit von erworbenen Eigenschaften. Diese Prozesse spielen bei Lernprozessen und Krankheiten wie Krebs eine wichtige Rolle. Unser Vortrag beschreibt epigenetische Prozesse im Nervensystem und betrachtet, wie sie Lernen und Gedächtnisprozesse beeinflussen und zur Entstehung von kognitiven Erkrankungen wie Alzheimer-Demenz beitragen.
Prof. Dr. André Fischer, Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen
Ich sehe, was du fühlst: Bilder aus den Tiefen unserer Gefühle
19.15 Uhr • Hörsaal 552
Einem Menschen in den Kopf schauen: Im SNIP-Labor geschieht das jeden Tag. Allein durch Magnetfelder macht der Kernspintomograph sichtbar, wann und wo in unserem Gehirn Millionen von Neuronen abfeuern. Er zeigt, welche Bereiche beteiligt sind, wenn wir uns fürchten oder freuen. Daten für unsere Studien, die uns verraten, wie wir alle wirklich ticken.
Katja Brodmann, SNIP-Labor Psychiatrie und Psychotherapie
50 Jahre Star Trek: Von Pille bis Phlox
20 Uhr • Hörsaal 81
Der Vortrag Von Pille bis Phlox erläutert am Beispiel der Science-Fiction-Film- und Fernsehserie Star Trek, wie sich das Verhältnis Arzt-Patientinnen/Patienten in den letzten 50 Jahren gewandelt hat. Gezeigt werden Ausschnitte aus 50 Jahren Star Trek. Live long and prosper!
Dr. Mona Abdel-Hamid, Psychiatrie und Psychotherapie
Hören – Sehen – Riechen: Wie funktioniert es?
20-21.30 Uhr • Hörsaal 542
Drei Vorträge aus der Welt der Sinne. Hochkomplexe Vorgänge in unseren Nervenzellen sorgen dafür, dass wir unsere Umwelt wahrnehmen können. Wie werden diese Sinneseindrücke aufgenommen und verarbeitet? Warum fallen wir auf optische Täuschungen herein? Neues aus der Grundlagenforschung: Eine Verbindung von Theorie und Praxis.
Dr. Nicola Strenzke, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Sonderforschungsbereich 889, Dr. Marion Silies, European Neuroscience Institute und Sonderforschungsbereich 889, PD Dr. Dr. Alexander Meyer, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Was ist Logopädie?
20.45 Uhr • Hörsaal 04
Viele haben es schon einmal gehört, aber was ist Logopädie eigentlich genau? Bei welchen Erkrankungen oder Störungen werden Logopädinnen und Logopäden tätig? Und wie können sie helfen, wenn die Kommunikationsfähigkeit, z.B. nach einem Schlaganfall, beeinträchtigt ist?
Annika Primaßin, Klinische Neurophysiologie
Was passiert da? Ursprünge und Probleme von neurodegenerativen Erkrankungen
17-24 Uhr • Ebene 0
In der Universitätsmedizin Göttingen werden intensiv die Ursprünge von Hirnerkrankungen wie Parkinson und Alzheimer untersucht und es wird versucht, neue Behandlungen zu entwickeln. Gezeigt wird, welche typischen pathologischen Merkmale die Zellen aufweisen und welche Probleme dadurch entstehen. Interaktive Spiele für Alt und Jung lassen den Aufbau des Gehirns verstehen.
Prof. Dr. Tiago Outeiro und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Neurodegeneration und Neurorestaurationsforschung
Wie entstehen chronische Schmerzen?
21.30 Uhr • Hörsaal 55
Warum haben viele Patientinnen und Patienten chronische Schmerzen? Wie sehen die Therapiemöglichkeiten aus und was kann ich als Betroffene/r oder Angehörige/r tun?
Prof. Walter Paulus, Klinische Neurophysiologie
Sex, Drugs, Rock’n Roll und der Club 27
22 Uhr • Hörsaal 81
Immer wieder finden wir in Lebensgeschichten von Prominenten aus Musik, Film und Showbusiness Berichte über Sexskandale, Drogenexzesse, Verschwendungssucht, exzentrisches Verhalten, Gewalt, Depression oder Suizid. Manche starben früh mit 27 Jahren. Tief im menschlichen Gehirn finden wir ein Nervensystem, das das Bindeglied zwischen Sex, Drogen und Rock 'n' Roll darstellt: Das endogene Opiatsystem.
Prof. Dr. Borwin Bandelow, Psychiatrie und Psychotherapie
Dem Alter auf der Spur – eine Zeitreise
17-22 Uhr • Ebene 0
Machen Sie eine Zeitreise in Ihre Zukunft! Erfahren Sie mit dem Alterssimulationsanzug, wie sich Altern körperlich und psychisch auswirken kann und lernen Sie veränderte Anforderungen älterer Menschen besser einzuschätzen. Zudem informieren wir über unsere Gedächtnisambulanz, insbesondere rund um das Thema Demenz. Auch jüngere Besucherinnen und Besucher können ihre geistigen Fähigkeiten spielerisch ausprobieren.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Gedächtnisambulanz, Psychiatrie und Psychotherapie
Die Welt der Sinne: Experimente zum Sehen, Hören, Riechen und Fühlen
17-24 Uhr • Ebene 0
Sehen, Hören, Riechen, Fühlen! Wir erleben die Welt durch unsere Sinne. Wie das im Einzelnen funktioniert und wie diese Informationen verarbeitet werden, ist Gegenstand zahlloser Forschungen. Begeben Sie sich mit Göttinger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in die Welt der Sinne – sinnvoll und kreativ. Mit Informationen, Mitmachaktionen und Experimenten.
Prof. Dr. Tobias Moser und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sonderforschungsbereich 889: Zelluläre Mechanismen sensorischer Verarbeitung
Eine neue Hand! Moderne Neuroprothesen
17-21 Uhr • Ebene 0
Lernen Sie moderne Handprothesen kennen! Damit Sie sich besser in die Situation eines Prothesenträgers versetzen können, laden wie Sie ein, eine Prothese selbst anzulegen und zu steuern. An unserem Stand können Sie außerdem mehr über komplexere Prothesensteuerung und sensorische Rückkopplung von Prothesen erfahren und damit einen Eindruck davon bekommen, wie wir uns Prothesen der Zukunft vorstellen.
Prof. Dr. Arndt Schilling, Dr. Marko Markovic, Dr. Silvia Muceli, Dr. Meike Schweisfurth, Unfallchirurgie, Orthopädie und Plastische Chirurgie
Demenzerkrankungen: Wie sorgfältige Diagnostik und Forschung den Weg zur Behandlung weisen
17-24 Uhr • Ebene 0
Ca. 1,6 Mio. Deutsche leiden an einer demenziellen Erkrankung. Am Klinischen Demenzzentrum (KDZ) und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) befassen wir uns mit der Diagnose dieser Erkrankungen und der Erforschung ihrer Ursachen. Wir informieren über aktuelle Projekte, Hilfsangebote und Ansprechpartner für Betroffene und die Möglichkeiten von Diagnostik und Therapie.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, KDZ und DZNE
Wie man Körper zum Schweben bringt
17-24 Uhr • Ebene 0
Supraleiter sind Stoffe, die in einen Zustand ohne elektrischen Widerstand versetzt werden können. Ein Hochtemperatursupraleiter wird herabgekühlt, bis er ein Magnetfeld entwickelt und zu schweben beginnt. Diese Technik wird bei der Untersuchung der Struktur von Biomolekülen angewandt.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen
Wo die grauen Zellen glitzern: Eine Reise ins Gehirn
17-24 Uhr • Hörsaal 71
Das Exzellenzcluster für Mikroskopie im Nanometerbereich und Molekularphysiologie des Gehirns (CNMPB) entwickelt modernste optische und bildgebende Technologien für die Hirnforschung. Mit Videoinstallationen und Mitmachstationen für Jedermann präsentieren Expertinnen und Experten des CNMPB die Faszination Hirnforschung: Vom Staunen über Nervenzellen bis zum Erleben des aktuellen Stands der Forschung.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, CNMPB
Harvey – ein Patientensimulator
ab 17.15 Uhr stündlich, Treffpunkt am Stand "Herzinsuffizienz: Wenn das Herz ‚schwach‘ wird" vor Hörsaal 81
Machen Sie mit bei einem 20-minütigen Tutorial am Patientensimulator Harvey. Erfahren Sie, wie Medizinstudentinnen und -studenten heute bei uns ausgebildet werden. Lauschen Sie Herzgeräuschen am Patientensimulator wie durch ein Stethoskop. Lernen Sie, welche Diagnose sich hinter den Geräuschen verbergen, und lösen Sie gemeinsam einen rätselhaften Fall!
PD Dr. Dr. Stephan von Haehling und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kardiologie und Pneumologie
Brainstorming
17-24 Uhr, Führungen ins Schlaflabor 17.30 / 18.30 / 19.30 / 20.30 Uhr, Start am Stand • Ebene 0
Über das wichtigste Organ des Körpers weiß die Wissenschaft bisher nur wenig. Bei uns erhalten Sie einen Einblick ins Gehirn: Wie werden Bewegungen gesteuert, was passiert während wir schlafen und wie können wir unsere kognitive Leistung verbessern? Mit eindrucksvollen Mitmachaktionen wie Magnetstimulation, Elektroenzephalogramm, Evozierte Potentiale und Filmen, Vorträgen und Computersimulationen.
Prof. Dr. Andrea Antal sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Klinische Neurophysiologie und Schlaflabor
Film ab! Das schlagende Herz in der Echtzeit-Magnetresonanztomografie (MRT)
18.30-21.30 Uhr, stündlich, Treffpunkt im Osteingang
Die Echtzeit-MRT-Technologie ist eine Göttinger Erfindung. Sie ermöglicht eine bislang unerreichte zeitliche wie räumliche Auflösung. Mit der „Baby-Spule“ können seit kurzem auch die Strukturen des kindlichen Herzens besser dargestellt werden, z.B. bei Neugeborenen und Säuglingen mit angeborenen Herzfehlern. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und besuchen Sie das neue Herz-MRT der Universitätsmedizin Göttingen.
Dr. Michael Steinmetz, Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Herzpflaster bei Herzschwäche
19.45 Uhr • Hörsaal 04
Wenn nach einem Herzinfarkt Herzmuskelgewebe abstirbt, gibt es zurzeit noch keine Möglichkeit zur Reparatur. Die Folge ist eine Herzmuskelschwäche. Als letzte Hoffnung bleibt oft nur die Transplantation. Diese wird jedoch nur selten durchgeführt, da es zu wenig Spenderorgane gibt. An der UMG wird daher an der Entwicklung von Herzmuskelersatzverfahren gearbeitet. Ziel: Herzmuskelgewebe züchten!
Prof. Dr. Wolfram-Hubertus Zimmermann, Pharmakologie und Toxikologie
Wahre Jugend kommt von innen: Weiche Gefäße, gesundes Altern?
21 Uhr • Hörsaal 81
„Ein Mensch ist so alt wie seine Gefäße“, das wusste bereits der bekannte Arzt Sir William Osler (1849-1919) und so beschäftigt sich die Kardiologie der Universitätsmedizin Göttingen mit den molekularen Mechanismen und Therapiemöglichkeiten der altersbedingten Arterienversteifung. Der Vortrag gibt Einblicke in Ursachen, Folgen und aktuelle Forschung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Dr. Uwe Raaz, Leiter der Arbeitsgruppe Molekulare und Translationale Vaskuläre Medizin, Kardiologie und Pneumologie
Das Herz im Blick: Moderne Radiologie
17-24 Uhr • vor Hörsaal 81
Das Aufgabengebiet der modernen Radiologie ist mehr als nur Röntgenbilder zu erstellen. Erfahren Sie, wie beispielsweise Herzkranzgefäße ohne Herzkatheter darstellt werden können, und sehen Sie selbst, wie die Magnetresonanztomografie (MRT) ganz ohne Strahlenbelastung die Analyse der Herzdurchblutung und der Herzfunktion ermöglicht.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Kleiner Kasten, große Wirkung: Barorezeptorschrittmacher gegen Bluthochdruck und für Organschutz
17-24 Uhr • vor Hörsaal 81
Barorezeptorstimulation hilft gegen Bluthochdruck und bei Herzschwäche und beugt sogar Schäden an Niere und anderen Organen vor. Die Universitätsmedizin Göttingen besitzt weltweit die größte Erfahrung mit diesem neuen Verfahren und forscht intensiv an weiteren Einsatzmöglichkeiten. Erfahren Sie, wie das Gerät funktioniert und welche spannenden Erkenntnisse die aktuellen Studien liefern.
Prof. Dr. Rolf Wachter, Kardiologie und Pneumologie
Wenn das Herz den Takt verliert
17-24 Uhr • vor Hörsaal 81
Mit Herzschrittmacher und Defibrillator hilft man dem Herz schon seit langem wieder auf die Sprünge. Aber wann braucht man sie wirklich? Fragen, die das von der Universitätsmedizin Göttingen koordinierte EU-Projekt EU-CERT-ICD zu lösen versucht. Werfen Sie den Herzforscherinnen und -forschern einen Blick über die Schulter und erfahren Sie alles über die aktuellsten Entwicklungen. Auch können Sie am Stand die Geräte abfragen und programmieren.
Prof. Dr. Markus Zabel, Klinische Elektrophysiologie der Kardiologie und Pneumologie und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kardiologie und Pneumologie
Herzinsuffizienz: Wenn das Herz „schwach“ wird
17-24 Uhr • vor Hörsaal 81
Was ist Herzinsuffizienz? Lernen Sie Diagnoseverfahren und Behandlungsmöglichkeiten bei Herzschwäche kennen und schauen Sie sich künstliche Herzklappen und Herzkatheter an. Anfassen erwünscht! Sogenannte Live-Case-Videos ermöglichen Einblicke in Patientinnen und Patienten mit Hilfe neuester bildgebender Verfahren. In einer „Fragestunde“ können Sie fragen, was Sie schon immer über das Herz wissen wollten.
PD Dr. Dr. Stephan von Haehling und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kardiologie und Pneumologie
Kardiogenetik: Neue humangenetische Methoden zur Diagnose erblicher Herzerkrankungen
17-24 Uhr • vor Hörsaal 81
Die Kardiogenetik hat zunehmend an Bedeutung gewonnen. Innovative molekulare Technologien und neue diagnostische Methoden machen es heute möglich, besser denn je erbliche Ursachen für Erkrankungen zu erkennen und zu testen – auch bei Herzerkrankungen. Wir laden Sie herzlich dazu ein, mit uns zu diskutieren, und freuen uns darauf, Sie über den neuesten Stand der Kardiogenetik zu informieren.
Dr. Frauke Czepluch, Kardiologie und Pneumologie, Prof. Dr. Bernd Wollnik, Humangenetik
Gemeinsam gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen: DZHK und SFB 1002
17-24 Uhr • vor Hörsaal 81
Erkenntnisse der Grundlagenforschung möglichst schnell und sicher den Patientinnen und Patienten zugänglich machen: Dazu gibt es in der Universitätsmedizin Göttingen eine enge Verzahnung von Grundlagenforschung (Sonderforschungsbereich 1002: Modulatorische Einheiten bei Herzinsuffizienz) und klinischer Forschung (Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung, DZHK). Wie das funktioniert, zeigen wir Ihnen gerne!
Dr. Axel Kaul, Scientific Manager SFB 1002 und DZHK-Standortmanager
Wie alt sind Sie wirklich?
17-24 Uhr • vor Hörsaal 81
„Ein Mensch ist so alt wie seine Gefäße“: Deshalb beschäftigt sich die Kardiologie der Universitätsmedizin Göttingen mit den molekularen Mechanismen und Therapiemöglichkeiten der altersbedingten Arterienversteifung. Nutzen Sie die Chance: Lassen Sie Ihr „Gefäßalter“ bestimmen und erfahren Sie mehr über Unterschiede zwischen Ihrem chronologischen und Ihrem biologischen Alter.
Dr. Uwe Raaz, Isabel Schellinger und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kardiologie und Pneumologie
Psychokardiologie: Wie beeinflusst die Psyche das Herz und umgekehrt?
17-24 Uhr • vor Hörsaal 81
In der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie werden Patientinnen und Patienten mit psychokardiologischen Krankheiten behandelt. Die junge Wissenschaft der Psychokardiologie beschäftigt sich mit der Wechselwirkung von Psyche und Herz. Wir laden Sie ein, an einem Selbstexperiment teilzunehmen, das Ihnen zeigt, wie psychischer Stress Ihr Herz-Kreislauf-System individuell beeinflusst.
Prof. Dr. Thomas Meyer, Stella Fangauf, Monika Sadlonova, Psychokardiologie
Von der Haarzelle zur Herzzelle
17-24 Uhr • vor Hörsaal 81
Mikroskopieren wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie ein neues Wunder! Zusammen mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Stem Cell Unit-Göttingen beobachten Sie in einer Labordemonstration Stammzellen und schlagende Herzmuskelzellen, die aus ausgezupften menschlichen Haaren oder Hautzellen entwickelt wurden und ein großes Potential in der zukünftigen medizinischen Forschung und Medikamentenentwicklung besitzen.
Dr. Lukas Cyganek und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Stem Cell Unit-Göttingen
Pflaster fürs Herz: Herzreparatur mit biologischem Gewebeersatz
17-24 Uhr • vor Hörsaal 81
Im Institut für Pharmakologie werden künstliche Gewebe für die Entwicklung und Erprobung neuer Arzneimittel und für therapeutische Anwendungen entwickelt. In der Nacht des Wissens erhalten Sie Einblicke in den aktuellen Stand der Forschung. Wie weit ist die Entwicklung von künstlichem Herzgewebe und wie sieht die Zukunft aus?
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Pharmakologie und Toxikologie
Was Sie schon immer über Lymphgefäße wissen wollten, aber nie zu fragen wagten
17.30 Uhr • Hörsaal 55
Dicke Arme, dicke Beine – was ist da mit mir los? Jeder hat schon einmal etwas über das Herz-Kreislauf-System gehört. Aber was sind eigentlich die Lymphgefäße? Wie sehen sie aus und wie funktionieren sie? Was passiert, wenn sie nicht mehr funktionieren und wie kann man dann helfen?
Prof. Dr. Jörg Wilting, Anatomie und Zellbiologie
Muss eine Blasenentzündung immer mit Antibiotika behandelt werden?
18 Uhr • Hörsaal 542
Jede zweite Frau hat mindestens einmal im Leben mit einer Blasenentzündung zu tun. Meist wird diese mit Antibiotika behandelt, manchmal sogar mit mehreren. Aufgrund der zunehmenden Resistenz der Erreger stellt sich die Frage nach alternativen Behandlungen. Seit einigen Jahren werden an der Universitätsmedizin Göttingen nicht-antibiotische Therapien untersucht. Blicken Sie hinter die Kulissen einer medizinischen Studie.
Dr. Ildikó Gágyor, Allgemeinmedizin
www.krankheitserfahrungen.de
18.30 Uhr • Hörsaal 55
Das Institut für Allgemeinmedizin stellt sein Projekt „krankheitserfahrungen.de“ vor: Eine kostenlose Internetseite, auf der Patientinnen und Patienten über ihre Erfahrungen mit chronischen Erkrankungen berichten (z.B. Diabetes, Brust-, Prostata- und Darmkrebs oder Epilepsie). Zurzeit befindet sich ein neues Modul im Aufbau: AD(H)S bei Kindern und Jugendlichen.
Dipl. Soz. Alexander Palant, Allgemeinmedizin
Was macht eigentlich ein Pathologe?
20.30 Uhr • Hörsaal 55
Die meisten Menschen – auch viele Ärztinnen und Ärzte – sind davon überzeugt, dass Pathologinnen und Pathologen sich vorwiegend mit Leichen und Kriminalfällen beschäftigen. Wir wollen Ihnen zeigen, wie moderne Pathologinnen und Pathologen arbeiten, wie wichtig ihre Arbeit ist, und dass viele von Ihnen schon einmal bei einer Pathologin oder einem Pathologen waren.
Prof. Dr. Philipp Ströbel, Pathologie
Schlaflos in Göttingen? Alternativen zu Schlaftabletten
17-24 Uhr • Ebene 0
Es gibt viele Gründe, nicht schlafen zu können. Zum Beispiel können Stress und Sorgen dazu beitragen, aber auch eine ungewohnte Umgebung, wie ein Krankenhausaufenthalt, oder eine Übernachtung im Hotel. Warum Sie in diesen Fällen nicht gleich zu einem Schlafmittel greifen sollten und welche anderen Möglichkeiten es gibt, möchten wir Ihnen gern zeigen. Zum Anfassen, Ausprobieren und Mitnehmen.
Katharina Schmalstieg und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Allgemeinmedizin
Man ist so alt wie seine Gelenke – Erkrankungen des Bewegungsapparates
17-24 Uhr • Ebene 0
Neben akuten Verletzungen werden in dieser Klinik auch degenerative, rheumatische und posttraumatische Erkrankungen behandelt. Lernen Sie am Knochen- und Arthroskopie-Modell die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten bei Knochenbrüchen und Gelenkverschleiß kennen und probieren Sie selbst aus! Welche Implantate gibt es? Entdecken Sie verschiedene Modelle zum Ansehen und Anfassen.
Ärztinnen und Ärzte, Unfallchirurgie, Orthopädie und Plastische Chirurgie
Komplementäre Pflege: Von Kräutertee bis Kügelchen
17-24 Uhr • Ebene 0
Informieren Sie sich über wissenschaftliche Untersuchungen und verschiedene Methoden zur komplementären, naturheilkundlichen Pflege. Welche Möglichkeiten und Grenzen haben Aromatherapie, pflegende Berührungen, Heiltees oder Homöopathie in einem Großklinikum? Spüren Sie am eigenen Leib und informieren Sie sich über den aktuellen Stand der Pflegemaßnahmen.
Harald Wigger, Naturheilkundliche Pflege
Schlüsselloch-Chirurgie zum Selbermachen
17-24 Uhr • Osthalle
Bei der laparoskopischen Chirurgie handelt es sich um ein spezielle Technik, bei der die Bewegungen der Hände mittels bestimmter Instrumente in den Bauchraum übertragen werden. Wer diese Technik einmal ausprobieren möchte, ist herzlich eingeladen, an Trainingsgeräten durch verschiedene Übungen sein Geschick unter Beweis zu stellen.
PD Dr. Jochen Gaedcke, Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie
Palliativmedizin: Was geht uns das an?
17-24 Uhr, Film und Vortrag 19:30 Uhr • vor und in Hörsaal 55
Die Klinik für Palliativmedizin lädt Interessierte ein, im Rahmen einer moderierten Filmvorführung und eines Vortrags, einer Fotoausstellung und wechselnden Mitmachangeboten das hospizlich-palliative Tun zu erleben. Seien Sie neugierig!
Prof. Dr. Friedemann Nauck und das Team der Palliativmedizin
Wie wird aus Daten Wissen? Datenintegration mit Beispielen aus der Praxis
18-21 Uhr • Haupteingang
Medizinische Informatik ist überall: Von der Messung eines Blutdrucks, der Übermittlung von Laborbefunden bis hin zur Dokumentation für klinische Studien. Viele Prozesse in der Klinik wären ohne Informationstechnologie nicht mehr vorstellbar. Das Team der Medizinischen Informatik zeigt Ihnen Beispiele zum Anfassen, wie Daten aufgenommen, verarbeitet und analysiert werden können.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Medizinische Informatik
Fit für das genomische Zeitalter: Das große Ethik-Film-Quiz
18-22 Uhr, stündlich • Hörsaal 45
Klone, Designer-Babys und die fabelhafte Welt genetischer Tests: Was ist noch Science Fiction und was schon Realität? Mit unserem Quiz nehmen wir Sie mit auf eine Reise durch dieses neue Gebiet und seine ethischen Herausforderungen. Mit Ausschnitten aus Spiel- und Dokumentarfilmen lernen Sie die Welt neuer gendiagnostischer Verfahren kennen. Film ab!
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin
Die UMG-Biobank: Der kälteste Ort der Universitätsmedizin Göttingen
17-24 Uhr • Haupteingang
Hier dreht sich alles um das Thema Kälte! Erfahren Sie mehr über die neue zentrale Serviceeinrichtung der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), die UMG-Biobank. Es gibt einen Malwettbewerb zum Thema Kälte und ein Quiz zur UMG-Biobank. Außerdem erhalten Sie Einblicke in die Arbeit einer zentralen Biobank sowie Informationen zur Biomaterialspende und zu Forschungsprojekten.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, UMG Biobank
Von der Theorie zur Praxis: Das Studentische Trainigszentrum für Ärztliche Praxis und Simulation (STÄPS)
17-24 Uhr • STÄPS, Ebene 0
Das STÄPS öffnet seine Türen! Es zählt zu den modernsten, innovativsten und größten Lehreinrichtungen für Medizin in Deutschland. Medizinstudierende lernen an modernen Simulatoren, Trainings-Puppen und Modellen für ihre Ausbildung und trainieren verschiedene Verfahren ärztlicher Tätigkeiten. Machen Sie mit!
Dr. Anne Simmenroth-Nayda und Medizinstudierende
Auf den Zahn gefühlt: Moderne Zahnmedizin zum Anfassen!
17-24 Uhr • Ebene 0
Wie funktioniert eine Zahnspange? Wie wird Zahnersatz am Computer hergestellt? Wie fühlt es sich an, selbst einen Zahn zu bohren oder zu ziehen? Im Skills-Lab können Sie selbst Zahnbehandlungen am Modell durchführen und im 3D-Simulator Ihr manuelles Geschick erproben. Studierende sowie Zahnärztinnen und Zahnärzte informieren Sie über Möglichkeiten moderner Zahnmedizin und der zahnärztlichen Behandlung in der Universitätsmedizin Göttingen.
Studierende sowie Zahnärztinnen und -ärzte, Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Wie wird man Arzt oder Ärztin? Medizin studieren!
17-24 Uhr • vor dem STÄPS
Medizinstudierende der Fachschaft Medizin informieren über das Medizinstudium und beantworten Fragen. Wie lernt man im Medizinstudium? Wie sehen die Prüfungen aus? Zum Zuhören und Mitmachen. Bei einem Medizin-Quiz können Sie Ihr medizinisches Wissen testen und gewinnen!
Medizinstudierende der Fachschaft Medizin
Statistik zum Abheben: Die Schlacht der Papierflieger
17-24 Uhr • Ebene 0
Mann gegen Frau, Jung gegen Alt. Sie gegen den Rest. Wer baut die besseren Papierflieger? Stellen Sie sich der Herausforderung und treten Sie an gegen den Durchschnitt. Wer schafft die 5% Hürde? Was beeinflusst den Erfolg? Sehen Sie, wie sich die Gewichte verschieben und erleben Sie live und ganz praktisch, wie eine Auswertung entsteht. Das ist Statistik!
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Medizinische Statistik
PflegeKultur: Was beinhaltet ein kulturwissenschaftlicher Blick auf das Feld der Pflege?
18-22 Uhr • Ebene 0
Das Projekt PflegeKultur hat sich mit dem Verständnis von Pflege aus Sicht der kulturwissenschaftlichen Forschung beschäftigt. Berufliches Selbstverständnis, Kommunikation, Geschlecht und zwischenmenschliche Sensibilität wurden untersucht. Die erarbeiteten Vermittlungsformen für die Pflegeausbildung, wie z.B. Comiczeichnungen, werden von Studierenden des Projekts präsentiert.
Dr. Sabine Wöhlke, Ethik und Geschichte der Medizin in Kooperation mit Prof. Dr. Regina Bendix, Kulturanthropologie und die Lehrforschungsprojektgruppe PflegeKultur 2015/2016
Barrierefreier Zugang
Universitätsmedizin Göttingen, Lehr- und Simulationszentrum
Von-Siebold-Straße 3 (früher: Hautklinik)
Den Notfall trainieren: Koordination und Führung in medizinischen Teams
18-22 Uhr
Ärztinnen und Ärzte, Pflegende und Studierende üben, wie man in kritischen Situationen richtig handelt. An Puppen werden sie unter realistischen Bedingungen geschult. Nahezu jede Komplikation kann simuliert werden, die während einer OP oder auf einer Intensivstation passieren könnte. Erleben Sie bei uns u.a. den spannenden „Alltag“ einer Intensivstation und lernen Sie selbst, im Notfall sicherer zu handeln.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Lehr- und Simulationszentrum
Universitätsmedizin Göttingen, Psychiatrie und Psychotherapie
Von-Siebold-Straße 5
Die Forschungslabore der Klinik für Psychiatrie
18-21 Uhr
Die Forschung an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie beschäftigt sich mit den Ursachen neurodegenerativer Erkrankungen, wie z.B. der Alzheimer Demenz. Im Rahmen dieser Veranstaltung geben Ihnen die beteiligten Arbeitsgruppen einen Einblick in aktuelle Forschungsprojekte und führen Sie durch ihre Forschungslabore.
Dr. Hans-Wolfgang Klafki, Dr. Jonathan Vogelgsang, Dr. Hermann Esselmann, PD Dr. Oliver Wirths und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Psychiatrie und Psychotherapie

Nordcampus

Barrierefreier Zugang Essen & Trinken vor Ort
Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
Justus-von-Liebig-Weg 3
Bildgebende Verfahren: Ein tiefer Blick in den Körper - vom Ganzkörperbild zur einzelnen Zelle
17-17.45 Uhr • Auditorium
Moderne bildgebende Verfahren erlauben einen immer tieferen und detaillierteren Blick in lebende Organismen und erhöhen unser Verständnis biologischer Prozesse. Dabei können solche Prozesse auf unterschiedlichen Größenskalen abgebildet werden. Wir demonstrieren daher moderne Bildgebungsstrategien über einen großen Skalenbereich von der Ganzkörperbildgebung im Menschen bis hin zur 3D-Darstellung von verschiedenen Geweben mit zellulärer Auflösung.
Dr. Christian Dullin, Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, UMG und Prof. Dr. Frauke Alves, Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin
Sehen und Verstehen – molekulare Einsichten durch das Elektronenmikroskop
19-19.45 Uhr • Auditorium
Moderne Elektronenmikroskope überwinden die Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen deutlich und erlauben einen extrem scharfen Einblick in die Welt der biologischen Moleküle, die im Inneren lebender Zellen ihre Arbeit verrichten! Wie in einem molekularen Video können diese winzigen molekularen Maschinen gefilmt und der Einfluss von Medikamenten untersucht werden.
Prof. Dr. Holger Stark, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
DNA-Isolierung aus einer Tomate
17-24 Uhr
Jede Zelle enthält im Zellkern das Erbgut, die Desoxyribonukleinsäure (DNA). In einem wissenschaftlichen Experiment werden wir die DNA aus einer frischen Tomate isolieren. Es darf selbst geforscht und experimentiert werden.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin
Mikroskopie im Einsatz bei der Hirnforschung: Eine interaktive Demonstration
17-24 Uhr
Die Lichtmikroskopie hat sich fortlaufend entwickelt, um neuen, komplexeren Fragestellungen gerecht zu werden. Dabei wurden fortgeschrittene Auswertemethoden entwickelt, die uns erlauben, biologische Prozesse zu sehen und zu messen. Sehen Sie, wie man mit der Lichtmikroskopie Einblicke in die Krebs- und Hirnforschung erhalten kann.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin
Barrierefreier Zugang Essen & Trinken vor Ort
Fakultät für Physik
Friedrich-Hund-Platz 1
Ionenbeschleuniger: Materialanalyse vom Feinsten
stündlich ab 17 Uhr, Dauer: 60 min • Beschleunigerhalle D -1, Treffpunkt: Infostand im Eingangsbereich
Besichtigung der Ionenbeschleuniger des II. Physikalischen Instituts. Sie erfahren, wie ein Ionenbeschleuniger funktioniert und für welche Anwendungen in der Materialanalyse und Materialbearbeitung er eingesetzt wird. Computerchips oder Smartphones würde es ohne Ionenbeschleuniger nicht geben. Ionenbeschleuniger blicken tief ins Innere von Materialien, erkennen Kunstfälschungen und vieles mehr.
Prof. Dr. Hans Hofsäss, II. Physikalisches Institut

Südstadt / HAWK

Barrierefreier Zugang
HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst
Von-Ossietzky-Straße 99 und 100
Messtechnik zum Mitmachen
18-22 Uhr • GÖ-B_E08
In Göttingen gibt es viele Unternehmen, die Messtechnik herstellen. Heute zeigen wir, wofür Messtechnik gebraucht wird: Wie man steht ohne umzufallen und wie man den Übergang vom Stehen zum Gehen strategisch meistert, wie Schwingungen gedämpft werden können und wie ganz kleine Dinge ganz groß werden. Außerdem gibt es Experimente mit polarisiertem Licht.
Measurement Valley e.V., Martin Pusch (Ottobock), Hans-Jürgen Oberdiek (Carl Zeiss), Sebastian Funke (Accurion)