Geschichte

Dazu wurden 28 Programmeinträge gefunden an den Arealen: Zentralcampus», Innenstadt», Klinikum», Nordcampus».

Zentralcampus

Institut für Demokratieforschung
Weender Landstraße 14
Die Gründung des Landes Niedersachsen im Jahr 1946
19.15-20.15 • Bibliothek, 1. Stock
Dr. Teresa Nentwig referiert über die Rahmenbedingungen und die Personen, die vor rund 70 Jahren zur Bildung des Landes Niedersachsen beigetragen haben.
Dr. Teresa Nentwig, Göttinger Institut für Demokratieforschung
Barrierefreier Zugang
Kulturwissenschaftliches Zentrum (KWZ)
Heinrich-Düker-Weg 14
Großmacht China – früher und heute
18-18.45 Uhr • 0.701
Das sog. „Jahrhundert der Schande“ markiert eine Periode des Niedergangs: Zuvor war China ein politisches Zentrum in Asien und eine der zentralen Triebkräfte der Weltwirtschaft. Was bedeutet der erneute wirtschaftliche und politische Aufstieg Chinas für den Westen und Europa? Welche Erkenntnisse liefert eine historische Perspektive für die internationalen Beziehungen heute?
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ostasiatisches Seminar
Helden, Götter und Mythen: Wir lesen Homer!
17-17.15 / 18-18.15 / 19-19.15 Uhr • 0.602
Homer ist der erste Dichter der antiken griechischen Literatur. Seine Gedichte bergen bis heute faszinierende Informationen über antike Götter und Helden und ihre Abenteuer. Wir begeben uns in eine Zeitmaschine, um die antiken Religionen durch die Literatur zu erkunden. Dabei werden Sie das dynamische Verhältnis von Bildung und Religion in einer interaktiven, inszenierten Lesung der Ilias entdecken
Dr. Elisabetta Abate, Christina Bünger, Elisabeth Hohensee, Dr. Irene Salvo, Leonie Zitzmann, Sonderforschungsbereich 1136: Bildung und Religion
Lesen Sie semitische Sprachen mit uns (… in 15 Minuten)!
17.30 (Arabisch), 18.30 (Hebräisch), 19.30 (Arabisch), 20 Uhr (Hebräisch) • 0.602
Seit Jahrhunderten ist religiöse Bildung mit bestimmten Sprachen untrennbar verbunden. Mitglieder des Sonderforschungsbereichs Bildung und Religion bieten eine kurze, unterhaltsame Einführung zur Entzifferung und Lektüre der hebräischen und arabischen Sprache, der Funktionen von Zeichen und erklären dabei, warum die Erforschung dieser Sprachen, Religionen und Kulturen noch immer wichtig ist.
Dr. Dr. Loic Berge (Hebräisch), Yassir El Jamouhi (Arabisch), Sonderforschungsbereich 1136: Bildung und Religion
007 im Land ohne Wiederkehr? Überraschende Begegnungen von modernem Film und altorientalischem Mythos
18.30 / 19.30 / 20.30 • 0.603
+++ Faszination Mythos +++ Skyfall +++ Höllenfahrt +++ Keilschrift +++ Blockbuster +++ Wiedergeburt +++ Dämonen +++ ungelöste Rätsel +++ neueste Forschung +++
Prof. Dr. Annette Zgoll, Seminar für Altorientalistik
Bildung und Religion in Kulturen des Mittelmeerraums und seiner Umwelt von der Antike bis zum Mittelalter und zum Klassischen Islam
17-24 Uhr • Foyer
Wie wurde das Verhältnis zwischen Bildung und Religion im komplexen Geflecht griechisch-römischer, jüdischer, christlicher und islamischer Kulturen des antiken und mittelalterlichen Mittelmeerraums verstanden? Wo und warum wurde es strittig? Und was lässt sich daraus für gegenwärtige Debatten lernen? Der Sonderforschungsbereich Bildung und Religion stellt sein Forschungsprogramm vor.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Sonderforschungsbereich 1136: Bildung und Religion
Scherben – Rollen – Codices: Schrift und Beschreibstoffe von der Antike bis zur Karolingerzeit
17-24 Uhr • 0.601
Wie fühlt sich Pergament an? Wie schreibt es sich mit einer Feder, einem Griffel? Wie handlich sind antike Buchrollen? Findet heraus, worauf römische Schulkinder ihre Hausaufgaben machten und probiert das Schreiben griechischer und karolingischer Schrift auf Papyrus, Wachstäfelchen oder Scherben gleich selbst aus. Auch unsere weiteren Mitmachangebote laden zum Fühlen, Riechen, Ausprobieren ein!
Jörg von Alvensleben, Dr. Balbina Bäbler, Karin Bohr, Konrad Otto, Kerstin Rausch, Andreas Streichhardt, Leonie Zitzmann, Sonderforschungsbereich 1136: Bildung und Religion
Die genialste Erfindung der Menschheit
17-24 Uhr • Foyer
+++ 5000 Jahre alt +++ über 100.000 Tontafeln +++ Weltkulturerbe +++ Irak +++ Keilschrift +++ Entdecken Sie die genialste Erfindung der Menschheit! Wir laden Sie ein, die älteste Schrift kennenzulernen und Ihre eigene Tontafel zu schreiben. Wenn Sie ein Dokument für 5000 Jahre sichern wollen, dann finden Sie hier das Richtige...
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Seminar für Altorientalistik
Und was war hier vorher? Mein Wohnort auf alten Karten
17-24 Uhr • Foyer
Wer nur zweihundert Jahre in der Zeit zurückreist, würde seinen Heimatort oft kaum wiedererkennen. In der Zwischenzeit entstanden in der Industrialisierung in Stadt und Land Fabriken und Eisenbahnlinien und führten Kriege, Wiederaufbau und Straßenbau zu zum Teil komplett neuen Stadtansichten. Anhand von alten Karten soll der Entwicklung des eigenen Wohnorts nachgespürt werden.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Institut für Historische Landesforschung
Barrierefreier Zugang Essen & Trinken vor Ort
Zentrales Hörsaalgebäude (ZHG)
Platz der Göttinger Sieben 5
New Orleans Syncopators, Göttinger Swingtänzerinnen und Swingtänzer, Christine Hoppe, M.A., Musikwissenschaftliches Seminar
17.45-18.15 Uhr • Bühne Foyer
Mitreißende Live-Musik, ausdrucksstarker Swing-Tanz und Wissenswertes über die Herkunft und Geschichte des Swing.
Das Christentum auf dem Prüfstand: Paulus in Athen
17.30-18.15 Uhr • Hörsaal 104
Im Jahr 50 n. Chr. kommt Paulus in das Zentrum der griechischen Philosophie nach Athen und tritt in einen fruchtbaren Dialog mit den Athenern. Wir wollen dem Zeitgeist, der im 1. Jh. in Athen herrschte sowie der neuen Botschaft, die Paulus in die Stadt brachte, nachspüren. Der Text fordert uns auch noch nach 2.000 Jahren auf, über unser Gottesbild zu reflektieren und eine Entscheidung zu treffen.
Dr. Andrea Bencsik, Jan Basczok, M.Ed., Theologische Fakultät
Türkische und mongolische Welten
17.30-18.30 Uhr • Hörsaal 102
Anhand einer Powerpoint-Präsentation werden Bilder und Texte aus den türkischen und mongolischen Welten, d.h. von der Türkei über Mittel- und Zentralasien bis zur Mongolei und nach Sibirien, vorgeführt und kommentiert. Beschrieben werden dabei auch die Forschungsschwerpunkte des Seminars für Turkologie und Zentralasienkunde.
Prof. Dr. Jens Peter Laut, Seminar für Turkologie und Zentralasienkunde
Die Göttinger Rechenmaschinen
19.30-20.30 Uhr • Hörsaal 008
Die in den 1950er-Jahren in Göttingen von Heinz Billing am Max-Planck-Institut für Physik und Astrophysik entwickelten und gebauten elektronischen Rechenmaschinen waren in vielfacher Hinsicht wegweisend. Im Vortrag erläutern wir ihre Bedeutung.
Manfred Eyßell, Rechnermuseum der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen
„Der größte Zwerg. Ein Sudelstück für Georg Christoph Lichtenberg“ von Peter Schanz
22.30-23.30 • Hörsaal 105
Das Leben des genialen Wissenschaftlers und sarkastischen Weltbeobachters Lichtenberg verlief immer wieder sehr unkonventionell. Mit „Der größte Zwerg“ wagt das Junge Theater Göttingen, anlässlich des 275. Geburtstages von Lichtenberg, ein Theaterstück wie eine Lichtenberg-Vorlesung: Spektakulär, experimentierfreudig, scharfsinnig, satirisch und voller Liebe zu den beladenen Menschen.
Peter Schanz, Autor, Nico Dietrich, Intendant des Jungen Theaters Göttingen
Frankenstein
23-23.45 Uhr • Hörsaal 001
Victor Frankenstein plant, tote Materie zu beleben. Das Vorhaben gelingt. Sein Geschöpf ist jedoch von erschreckender Hässlichkeit. Verzweifelt verweigert Frankenstein dem Lebewesen die Fürsorge und überlässt es sich selbst... Stefan Dehler und Christoph Huber stellen mit Mary Shelleys berühmtem Roman nicht nur Schauerromantik, sondern ein ernsthaftes philosophisches Gedankenexperiment vor.
Stille Hunde
Was gehört eigentlich zur koptischen Bibel?
17-24 Uhr • Foyer
Vorstellung des Vorhabens „Digitale Gesamtedition und Übersetzung des koptisch-sahidischen Alten Testamentes“ der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen mit einer non-stop Slideshow. Besucherinnen und Besucher können sich an einem Puzzle und als Handschriftenkopistin und -kopist versuchen.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
Rätsel aus den Höhlen von Qumran
17-24 Uhr • Foyer
An der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen entsteht auf der Grundlage der 2000 Jahre alten Schriftrollen vom Toten Meer das Qumran-Lexikon. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erläutern ihre Arbeit und zeigen die Kopie einer der besterhaltenen Rollen mit Lobliedern. Außerdem gibt es ein Preisrätsel um ein archäologisches Fundobjekt.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
Blinkenlights
17-24 Uhr • Foyer
Wer erinnert sich noch an die blinkenden Schalttafeln im Raumschiff Enterprise? So sahen Computer früher aus! Wir zeigen Originale aus der Zeit von 1970, durch moderne Technik wieder zu neuem Leben erweckt. Über Schalter und Lampen wurden Programme eingegeben und ausgeführt. Geht auf eine Zeitreise, freut Euch an den Lämpchen, spielt mit den Knöpfen und gebt selber kleine Programme ein!
Jörg Hoppe, Computer Cabinett Göttingen
Das Buch der Bücher: Die Entstehungsgeschichte der Bibel
17-24 Uhr • Foyer
Eine informative Ausstellung zur Entstehung des am meisten gelesen Buches der Welt. Wer waren die Autoren der Bibel? Wo entstand sie? Was prägte ihre Entstehung? Fragen, mit denen sich Studierende der Theologie beschäftigen und die jeden, der die Bibel liest, angehen. Es wird auch eine kindgerechte Version der Ausstellung geben.
Fachschaft Theologie
Das Centre for Modern Indian Studies (CeMIS): Forschung über das moderne Indien und mehr
17-24 Uhr • oberes Foyer
Kommen Sie an unseren Stand und lernen Sie die Forscherinnen und Forscher des CeMIS kennen, diskutieren Sie über aktuelle Fragen in Indien, trinken Sie frisch zubereiteten Chai und: Spielen Sie! Wir präsentieren mit Karomm, Kreiseln und Murmeln, mit Kabbadi, Streichholzschachteln und Kugelschreibern die beliebtesten indischen (Kinder-)Spiele.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, CeMIS

Innenstadt

Barrierefreier Zugang
Tagungs- und Veranstaltungshaus Alte Mensa
Wilhelmsplatz 3
YLAB: Geisteswissenschaftliches Schülerlabor
17-23.30 Uhr
Die Geisteswissenschaften in ihrer inhaltlichen und methodischen Breite hautnah erleben können Schülerinnen und Schüler im YLAB-Geisteswissenschaftliches Schülerlabor. An unserem Stand bieten wir vielfältige Mitmachaktionen an, u.a. eine Rallye über den Wilhelmsplatz, durch das Aulagebäude und die Alte Mensa an.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des YLABs, Studierende
Barrierefreier Zugang
Auditorium
Weender Landstraße 2
Ausstellung „OBJEKT/AN/ORDNUNG“
17-19 Uhr • Erdgeschoss/Raum 0.116
Alles in Ordnung? Zumindest in der Wissenschaft! Denn diese folgt und erstellt Ordnungen. Die Ausstellung widmet sich den Objekten, Ordnungen und Objektanordnungen der Wissenschaft anhand von Exponaten aus den Sammlungen, Museen sowie Gärten der Universität. Zudem bietet sie einen Ausblick auf das geplante Wissenschaftsmuseum, das Forum Wissen.
Barrierefreier Zugang
Historisches Gebäude der SUB Göttingen
Papendiek 14
Wissenswelten des 18. Jahrhunderts: Der Heyne-Saal
18-19 / 20-21 Uhr • Heyne-Saal
160.000 Bücher aus drei Jahrhunderten, in einem historischen Magazinsaal nach der Systematik des 18. Jahrhunderts aufgestellt: Tauchen Sie ein in die Geschichte und historischen Bestände der SUB Göttingen.

Klinikum

Institut für Ethik und Geschichte der Medizin – Universitätsmedizin Göttingen
Humboldtallee 36
Weibersache oder Wissenschaft: Die Sammlung zur Geschichte der Geburtsmedizin
18-18.30 Uhr
Lange Zeit war Geburtshilfe Frauensache. Seit dem 18. Jh. wurde die Geburtshilfe zu einer Wissenschaft, die von Ärzten, also Männern, betrieben wurde. In diesem Wandel spielten das Accouchierhaus, das Entbindungshospital der Universität, seine Professoren und Studenten, aber auch die Patientinnen eine entscheidende Rolle.
Prof. Dr. Jürgen Schlumbohm
Die Sammlung zur Geschichte der Geburtsmedizin
18.30-19.30 Uhr • Anmeldung unter kdrost@gwdg.de oder 39-9007
Die Sammlung zur Geschichte der Geburtsmedizin umfasst heute ca. 1.200 Objekte. In der Dauerausstellung sind eindrückliche Beispiele aus der Geburtshilfe zu sehen. Wie genau sah universitäre Geburtshilfe aus und welche Besonderheiten brachte diese Entwicklung mit sich? Die Führung schließt an den vorherigen Vortrag an.
Prof. Dr. Jürgen Schlumbohm
Barrierefreier Zugang Essen & Trinken vor Ort
Universitätsklinikum Göttingen
Robert-Koch-Straße 40
Sex, Drugs, Rock’n Roll und der Club 27
22 Uhr • Hörsaal 81
Immer wieder finden wir in Lebensgeschichten von Prominenten aus Musik, Film und Showbusiness Berichte über Sexskandale, Drogenexzesse, Verschwendungssucht, exzentrisches Verhalten, Gewalt, Depression oder Suizid. Manche starben früh mit 27 Jahren. Tief im menschlichen Gehirn finden wir ein Nervensystem, das das Bindeglied zwischen Sex, Drogen und Rock 'n' Roll darstellt: Das endogene Opiatsystem.
Prof. Dr. Borwin Bandelow, Psychiatrie und Psychotherapie

Nordcampus

Barrierefreier Zugang Essen & Trinken vor Ort
Fakultät für Physik
Friedrich-Hund-Platz 1
Highlights der Göttinger Astronomiegeschichte
17-24 Uhr • Foyer Astrophysik/F3 E04
Astronomie und Astrophysik haben eine lange Tradition in Göttingen, die in die Gründungszeit der Universität zurückreicht. In der historischen Sammlung des Instituts für Astrophysik sind zahlreiche Gegenstände und Instrumente aus dem 17. bis 20. Jahrhundert erhalten, die an das Wirken herausragender Wissenschaftler wie Tobias Mayer, Carl Friedrich Gauß und Karl Schwarzschild erinnern.
Barrierefreier Zugang
Fakultät für Chemie
Tammannstraße 4
Geschichte der Göttinger Chemie
17-24 Uhr • Museum der Göttinger Chemie, Hörsaalgebäude
Erfahren Sie im Museum der Göttinger Chemie, wie chemische Forschung und Lehre in den Anfangszeiten der Georg-August-Universität in Göttingen aussahen, welche Entwicklungen es gab und welche Personen die Göttinger Chemie geprägt haben – von Friedrich Wöhler bis zu den Nobelpreisträgern Richard Zsigmondy und Otto Wallach.
Dr. Ulrich Schmitt, Dr. Günter Beer